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Burnout trifft Junge

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Total erschöpft: Burn out betrifft immer häufiger junge Menschen. (contrastwerkstatt - Fotolia.com)

Wer Karriere machen möchte, fühlt sich häufig gestresst: Die Hälfte aller Personen, die nach 1 bis 3 Jahren Berufserfahrung in eine Führungsposition gelangen, fühlen sich Burnout-gefährdet, wie eine aktuelle Wiener Studie zeigt.

Burnout ist in Österreichs Unternehmen ein häufiges Phänomen: 8 von 10 Führungskräften haben in ihren Unternehmen bereits Burnout-Fälle erlebt. 6 von 10 geben an, dies bei Führungskollegen oder -kolleginnen beobachtet zu haben, 4 von 10 kennen Burnout bei den eigenen, direkt geführten Mitarbeitern. Jede 10. Führungskraft war oder ist selbst davon betroffen.

Sinnhafte Tätigkeit?

Hinter einem drohenden Burnout steckt nicht immer nur zu hohe Arbeitsbelastung. Auch die Psyche spielt dabei eine große Rolle, besonders wenn der Sinn der Tätigkeit in Frage gestellt wird oder eigene Gestaltungsmöglichkeiten fehlen. Schon mehr als die Hälfte aller Krankenstandstage gehen in Europa auf ein psychisches Problem, auf Erschöpfung oder auf Nicht-mehr-Können zurück.

Abschalten ist wichtig

Die Autoren der Studie betonen, wie wichtig es ist, sich Pausen zu gönnen bzw. nach der Arbeit abzuschalten - doch genau mit dem gedanklichen Loslassen nach Feierabend haben fast 60 % der Befragten Schwierigkeiten. Hilfreich sind oft Sport und Yoga, um Denkmuster zu durchbrechen und sich die nötige Erholung zu verschaffen.

Strategien gegen den Druck

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Drei wesentliche Eckpfeiler einer positiven Arbeitsumgebung, nämlich Sinn, Kollegialität und Wertschätzung, sieht ein Großteil der befragten Führungskräfte positiv: Passt das Umfeld, dann macht auch die Arbeit mehr Spaß.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


27.05.2015

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