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Ein bisschen Sport gegen die körperliche Behinderung

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Im Alter braucht der Körper vielleicht ein paar Pausen mehr, zu sehr sollte er aber nicht geschont werden. ( luengo_ua - Fotolia.com)

Im höheren Alter hat man sich eine gewisse Ruhe mit Sicherheit verdient, zu sehr sollte der Körper aber nicht geschont werden. Schon leichte Anstrengungen können körperliche Einschränkungen verbessern.

Gegen viele Krankheiten ist regelmäßige Bewegung die beste Prävention. Dabei muss nicht unbedingt jeder Profi- oder gar Extremsportler sein, auch von leichterer Tätigkeit profitiert unser Körper bereits enorm. Anders als viele glauben gilt diese Regel sehr wohl auch für ältere Menschen, denn Sport hat auch im fortgeschrittenen Alter wesentlich mehr Vorteile als Risiken. Seinen Körper ab der Pension gleich mit in den Ruhestand zu schicken, ist der falsche Ansatz. Schon zweieinhalb Stunden Sport pro Woche sind sehr effektiv.

Unterricht oder Sport

Einmal mehr belegt wird dies durch eine neue Studie, die aufzeigt wie schon leichte körperliche Betätigung unser Gestell fit hält. Knapp 3 Jahre lang haben Forscher der renommierten Yale Universität in den USA Menschen im Alter zwischen 70 und 89 untersucht. Die mehr als 1.600 Teilnehmer wurden zu Beginn der Arbeit in 2 Gruppen eingeteilt. Während eine Hälfte einen detaillierten Gesundheitsunterricht bekam, wurde die zweite Gruppe zu regelmäßiger Bewegung aufgefordert.

Weniger Einschränkungen

150 Minuten sollten sie pro Woche mindestens in Aerobic-Übungen stecken, außerdem wurden Kraft-, Flexibilitäts- und Balance-Training verordnet. Am Ende der Untersuchung zeigte sich, dass jene mit dem Zwang zur körperlichen Betätigung wesentlich seltener und kürzer mit starken körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hatten. In Zahlen ausgedrückt: Die sportlich Aktiven mussten 25% weniger Zeit mit etwaigen schweren Behinderungen leben.

Ein bisschen Sport für den Körper

Gerade einmal zweieinhalb Stunden Bewegung, aufgeteilt auf 7 Tage, sind also notwendig, um den Körper auch im hohen Alter noch fit zu halten. Wirklich überraschend kommen diese neuen Erkenntnisse natürlich nicht, schließlich ist der positive Effekt von Sport bestens bekannt. So kann das Risiko auf unter anderem diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und auch Depressionen stark reduziert werden.

Leg einfach los

Denn auch wenn es manch ein Sportmuffel nicht glauben mag, Bewegung macht praktisch automatisch gute Laune. Dafür sorgt das Ausschütten entsprechender Glückshormone, außerdem fühlt es sich einfach toll an, den inneren Schweinehund überwunden zu haben. Vereinfacht dargestellt: Ausreichend Sport beschert uns ein positives Körpergefühl, dadurch steigt die Laune, was es wiederum einfacher macht, sich für Sport zu motivieren. Also einfach anfangen!

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


27.09.2016

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