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Urlaubstipps

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Sommer, Sonne, Schmetterlinge im Bauch? Beziehungscoach Dominik Borde verrät, wie man die Zeit zu zweit entspannt genießen und Krisen klug umschiffen kann.

Ob das frisch verliebte Paar gerade auf Wolke 7 schwebt, oder den Urlaub als letzte Chance sieht, die Beziehung zu retten - oftmals sind die Erwartungen an die gemeinsam verbrachte Freizeit hoch. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, der Partner sich nicht so verhält wie man es sich wünscht oder der Urlaubsort so gar nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, sind enttäuschte Mienen vorprogrammiert. Wie man als Paar mit solchen Situationen - und miteinander - umgeht, entscheidet darüber, wie schön die Urlaubserinnerungen dann sein werden. Der in Wien praktizierende Beziehungscoach Dominik Borde gibt Tipps, wie die Auszeit zu einem genussvollen partnerschaftlichen Erlebnis werden kann.

Urlaubstipp 1: Kompromisse eingehen

Der Grundstein für einen harmonischen Urlaub wird schon Wochen vor der Abreise gelegt, wenn es um die Wahl der Destination geht. Denn wenn unterschiedliche Geschmäcker aufeinandertreffen - der eine will einen Aktivurlaub, der andere am liebsten nur am Strand liegen - heißt es, gute Kompromisse zu finden. "Entweder die Partner dürfen abwechselnd je einen Urlaub nach ihren Vorstellungen planen. Oder die beiden wählen eine Destination, an der alles möglich ist – von Action bis Entspannung pur", rät Borde. Bei solchen Entscheidungen sollte es nie darum gehen, wer Recht hat oder seinen Kopf besser durchsetzen kann. "Viel wichtiger als die Destination an sich ist, dass man gemeinsam Zeit verbringt, gemeinsam etwas erlebt, gemeinsam die Seele baumeln lässt. Wer sich das vor Augen hält, wird auch beim Urlaubsziel sicher einen guten Kompromiss finden", meint Borde. Auch bei den täglichen kleinen Entscheidungen sollte auf die richtige Balance geachtet werden und jeder einmal seine Wünsche verwirklichen dürfen.

Viel wichtiger als die Destination an sich ist, dass man gemeinsam Zeit verbringt, gemeinsam etwas erlegt, gemeinsam die Seele baumeln lässt.

Urlaubstipp 2: Nicht zu viel erwarten

Endlich ist er da, der lang ersehnte Urlaub! In so entspannter Atmosphäre werden sich doch sicher alle Probleme und Problemchen in Luft auflösen, oder? "Erwarten Sie nicht zu viel vom Urlaub. Vor allem erwarten Sie nicht, dass der Urlaub perfekt wird", warnt der Beziehungscoach. Im Urlaub muss der Partner gut gelaunt sein, immer ein offenes Ohr haben und allzeit für Intimität bereit sein? "Besser ist es, im Urlaub das Wort 'müssen' ersatzlos zu streichen und sich einfach einzulassen auf das Abenteuer Urlaub", meint Borde. Über die eigenen Vorstellungen in Bezug auf den Urlaub darf natürlich geredet werden - aber nicht erwartet werden, dass alles tatsächlich so und nicht anders umgesetzt wird.

Urlaubstipp 3: Pannen positiv sehen

Der idyllische Gebirgspass führt nicht in die nächste größere Stadt, sondern in ein winziges Kaff, wo es nicht einmal ein Restaurant gibt? Das Hotel hat die Buchung verschlampt und statt feinem Sand zwischen den Zehen bohren sich spitze Steine in die Fußsohlen? Nicht alle Eventualitäten lassen sich voraussehen, aber gleich bei der ersten Ungereimtheit in Verzweiflung zu geraten, ist auch nicht nötig. Der Urlaub kann sich ja trotzdem noch positiv entwickeln - z. B. durch ein nettes Gespräch im Bergdorf, ein Upgrade auf eine Hochzeitssuite oder einen Ausflug an einen anderen Strand. Borde rät: "Nehmen Sie Pannen mit Humor und betrachten Sie diese als Abenteuer." Denn diese Abenteuer sind es, die für lange Zeit im Gedächtnis bleiben und Stoff für lustige Anekdoten bieten.

Urlaubstipp 4: Auch mal etwas alleine machen

Tagelang 24 Stunden auf dem Partner zu kleben, nachdem man sich wochenlang nur morgens, abends und am Wochenende gesehen hat, ist nicht für jeden eine Traumvorstellung. "Wenn einer der beiden Lust auf einen Bummel alleine hat, Tauchen lernen oder auch einfach nur mal die Zeit zum Lesen nützen möchte, dann nicht lange darüber nachdenken sondern einfach tun", empfiehlt Borde. "Diese kleine Auszeit macht dann doppelt Lust auf Zeit zu zweit."

Und wenn der Nachwuchs mit dabei ist? "Bei Paaren mit Kindern ist es wichtig, dass nicht nur jeder ein Recht auf eine Auszeit, sondern das Paar auch ein Recht auf Paar-Zeit hat", findet der Beziehungscoach. Und die sollte nicht erst beginnen, wenn die todmüden Eltern die Kinder ins Bett gebracht haben.

Urlaubstipp 5: Wieder ins Gespräch kommen

"Job und Kinder lassen im Alltag nicht viel Zeit für die Beziehung. Trotzdem ist Urlaub nicht die beste Zeit, um Grundsatzdiskussionen über die Beziehung zu führen", unterstreicht Borde. "Beziehungsprobleme sollten - wenn möglich - schon vorher geklärt werden. Sonst droht unter Umständen die Gefahr des zweiwöchigen Dauerstreits." Denn im Hotelzimmer, Zelt oder Ferienappartement sind die Möglichkeiten des Rückzugs und des stillen Nachdenkens über das Gesagte begrenzt. Stattdessen sollten Paare versuchen, wieder über schöne Dinge ins Gespräch zu kommen, so Borde: "Was sich bewährt: im Urlaub die Chance nützen, den anderen wieder neu zu entdecken. Erzählen Sie einander von Ihren Träumen, schwelgen Sie in der Vergangenheit, flirten Sie wieder miteinander."

AUTOR


Mag. Marie-Therese Fleischer, BSc
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Dominik Borde, MSc


ERSTELLUNGSDATUM


13.12.2017
MEDIZINISCHER EXPERTE
Dominik Borde MSc
Foto (c):
Beziehung, Trainer und Autor in Wien
QUELLEN

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