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Achtsamkeit hilft im Umgang mit dem Tinnitus

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Wenn die Trompeten am Ohr nie Pause machen, spricht man von Tinnitus. (Andy Ilmberger / Fotolia)

Neue Studienergebnisse legen Tinnitus-Betroffenen eine noch relativ unbekannte Therapie nahe.

Schätzungen zufolge sind alleine in Österreich etwa 1 Million Menschen von einem Tinnitus, also ständigen Ohrgeräuschen, betroffen. Manche hören ein Pfeifen, andere ein Rauschen oder ein dumpfes Dröhnen. Ihnen allen gemein ist, dass das Geräusch nicht von außen kommt, sondern auf eine Fehlfunktion des Gehirns zurückzuführen ist.

Nach sechs Monaten chronisch

Zu den möglichen Ursachen zählen stetige Lärmbelastung, Knalltraumas, verschiedene Erkrankungen und Muskelverspannungen im Kopfbereich. Halten die Geräusche länger als 6 Monate an, wird der Tinnitus als chronisch bezeichnet. Viele haben mit dem ständigen Getöne im Ohr psychisch zu kämpfen, insbesondere Einschlafprobleme sind unter Betroffenen weit verbreitet.

Nachhaltiger als andere Techniken

Um sich langfristig besser entspannen zu können, rät eine neue Studie zur sogenannten Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie (ABKT). Britische Wissenschafter konnten in einer Untersuchung belegen, dass diese Methode bei Tinnitus effektiver und vor allem nachhaltiger wirkt als traditionelle Entspannungstechniken.

Mit dem Tinnitus Frieden schließen

Der wesentlichste Unterschied beim ABKT-Ansatz ist, dass nicht versucht wird, die Ohrgeräusche auszublenden oder sie zu übertönen. Stattdessen soll der Betroffene den Tinnitus als Teil seines Lebens akzeptieren und aktiv versuchen, seinen Frieden mit ihm zu schließen. 

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


05.07.2018

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