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Schnell Gestresste neigen zu Bluthochdruck

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Wer schnell gestresst ist, der hat ein erhöhtes Risiko, später im Leben an Bluthochdruck zu erkranken. (Pexels.com)

Wer eher wenig belastbar ist und sich generell schnell gestresst fühlt, der neigt auch zu Bluthochdruck. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie an einer US-amerikanischen Universität.

Wenn ein Abgabedatum näher rückt, bilden sich Schweißperlen auf ihrer Stirn? Ein angehendes Vorstellungsgespräch führt zu schlaflosen Nächten? Sollte dies zutreffen, sind Sie womöglich stärker gefährdet, später von Bluthochdruck betroffen zu sein. Denn an der Universität Stanford konnte nun nachgewiesen werden, dass eine geringe psychische Belastbarkeit das Risiko auf eben dieses Symptom erhöht.

Große Datenmenge analysiert

Für die Studie hat das Forschungsteam einen riesigen Datensatz analysiert. Die Angaben von nicht weniger als 1,5 Millionen 18-jährigen Schweden zwischen 1969 und 1997 wurden mit ihren späteren Gesundheitsdaten verglichen. Um die Belastbarkeit in potentiellen Kriegssituationen einzustufen, mussten die jungen Männer im Wehrpflichtalter jeweils angeben, wie gut sie mit Stress umgehen können.

Gründe noch unbekannt

Jene, die nach eigenen Aussagen in nervenaufreibenden Situationen eher überfordert waren, erkrankten im späteren Leben eher an Bluthochdruck. Das Risiko war um etwa 40% höher als bei den besonders stark belastbaren Männern. Wie sich dieser signifikante Zusammenhang ergibt, kann in einer derartigen Studie nicht erkannt werden. Allerdings zeigt sie, dass wenig belastbare Menschen auch in jungen Jahren bereits Acht geben müssen. Sie sollten Stresssituationen bestmöglich vermeiden oder aber ihren Umgang mit diesen schulen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


23.02.2016

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