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Bin ich Smartphone-süchtig?

Junge Frauen machen Selfies mit dem Smartphone
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Viele Menschen haben ein starkes Bedürfnis danach, regelmäßig auf ihr Smartphone zu schauen. (iko - Fotolia.com)

Das Smartphone ist für viele Menschen zu einem täglichen Begleiter geworden. Nun haben Wissenschafter einen Selbsttest entwickelt, mit dem man seine eigene Abhängigkeit von dem Gerät überprüfen kann.

Fitness-Apps, Überprüfung des eigenen Sexlebens, HIV-Test - Smartphones haben unsere Gesellschaft wesentlich verändert, nur noch wenige Menschen kommen ohne dem klugen mobilen Begleiter aus. Immer lauter werden allerdings die kritischen Stimmen, da viele Leute eine regelrechte Abhängigkeit von ihrem Gerät entwickeln. Ob Sie bereits von einer Smartphone-Sucht betroffen sind, können Sie dank einer neuen Studie nun selbst überprüfen.

Was ist die Nomophobie?

In der Medizin wurde bereits der Begriff der Nomophobie definiert. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die No-Mobile-Phone-Phobie, übersetzt also die Angst davor, ohne dem Mobiltelefon auskommen zu müssen. US-amerikanische Wissenschafter haben nun 4 Dimensionen dieser Erkrankung herausgearbeitet:

  • Gefühl, von der Außenwelt isoliert zu sein
  • Verlust der Kommunikationsmöglichkeit
  • Fehlende Möglichkeit, auf Informationen zurückzugreifen
  • Generell unbequem

Angst vor leerem Akku

Anhand dieser Dimensionen wurde darüber hinaus ein kleiner Selbsttest entwickelt, mit dem die eigene Betroffenheit überprüft werden kann. Auf einer Skala von 1 (trifft gar nicht zu) bis 7 (trifft sehr zu) müssen die Befragten insgesamt 20 Aussagen bewerten, darunter etwa:

  • Der Gedanke, dass der Akku leer werden könnte, macht mir Angst
  • Wenn mein monatliches Datenguthaben verbraucht wäre, würde ich in Panik geraten
  • Wenn ich ohne Internetzugang am Smartphone bin, suche ich ständig ein WLAN-Signal
  • Ohne mein Smartphone weiß ich nicht was ich tun soll

Selbsttest zur Reflexion

Wer diesen Aussagen stark zustimmt, ist von einer Smartphone-Sucht gefährdet oder eventuell sogar schon betroffen. Allerdings gibt es keine konkrete Punktzahl, ab derer man sich über seine Nutzung des Gerätes Gedanken machen sollte. Vielmehr soll der Selbsttest zur allgemeinen Reflexion darüber einladen, ob man im Alltag eigentlich noch ohne den smarten Begleiter auskommen würde. Den kompletten Test finden Sie hier.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


09.11.2015

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