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Rauchstopp: Mythen ums Rauchen

E-Zigarette als Schritt zum Rauchstopp?
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E-Zigaretten als Übergangslösung zur Rauchfreiheit: Nur ein Mythos? (Tibanna79 / Shutterstock.com)

Eine Sucht abzulegen, ist in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung. Was es da keinesfalls braucht, sind unkorrekte Ausreden. Wir klären 5 Raucher-Mythen auf.

So gut wie jedem Raucher sind die Risiken, die mit dem Laster einhergehen, bewusst. Insbesondere das Risiko, an Lungenkrebs und/oder COPD zu erkranken, wird durch den Tabakkonsum um ein vielfaches erhöht. Trotz dieses Wissens fällt das Aufhören den meisten Rauchern schwer. Im Kampf gegen eine Sucht braucht es in erster Linie Entschlossenheit, falsche Ausreden sind in dieser Situation Gift. Darum widerlegen wir 5 Mythen, die viele gerne als Ausrede nutzen, um einen Rauchstopp zu umgehen:

Mythos 1: Leichte Zigaretten sind unschädlich

Das ist in mehrfacher Hinsicht nicht korrekt. Denn auch eine kleinere regelmäßige Nikotindosis ist bereits schädlich für den Körper. Zudem ziehen Betroffene oft – bewusst oder unbewusst – kräftiger an der Zigarette, um auf die gewohnte Nikotindosis zu kommen.

Mythos 2: Gelegentlich rauchen schadet nicht

Nicht umsonst verringert jede gerauchte Zigarette Statistiken zufolge das Leben um etwa 11 Minuten. Das Risiko, schwere Folgeerkrankungen zu erleiden, steigt naturgemäß zwar mit der Menge an konsumiertem Nikotin. Doch auch gelegentliches Rauchen schadet insbesondere der Lunge. Zudem geht man ein vermeidbares Risiko ein, irgendwann in eine stärkere Abhängigkeit zu fallen.

Mythos 3: Langsames Reduzieren ist leichter als ein akuter Rauchstopp

Es ist ein durchaus verlockender Gedanke, das Rauchen stückweise abzulegen. Immerhin ist es eher vorstellbar, erstmal ein paar Zigaretten weniger pro Tag zu konsumieren als plötzlich gar nicht mehr zu rauchen. Tatsächlich ist ein "kalter Entzug" aber statistisch gesehen wesentlich öfters von Erfolg geprägt.

Mythos 4: E-Zigaretten sind nicht ungesund

E-Zigaretten gewinnen zunehmend an Popularität. Viele steigen von "klassischen Zigaretten" auf die moderne Variante um, in der Hoffnung das Laster bald ganz ablegen zu können. Doch wie in Mythos 3 beschrieben ist ein sofortiges, bedingungsloses Aufhören erfolgsversprechender. Zudem schreiben aktuelle Untersuchungen auch E-Zigaretten eine gesundheitsschädigende Wirkung zu.

Mythos 5: Wenn ich nicht mehr rauche, nehme ich zu

Viele Raucher haben Angst davor, das Aufhören könnte sich auf ihr Gewicht auswirken. Zwar stimmt es, dass sich der Stoffwechsel umstellt, in einer direkten Zunahme äußert sich dies in der Regel jedoch nicht. Wenn man beim Rauchstopp etwas an Gewicht zulegt, liegt es meistens an einem veränderten Essverhalten. Süßigkeiten und Heißhungerattacken sollen indirekt das Rauchen ersetzen. Doch selbst wenn der Entzug mit ein paar Kilogramm mehr an der Waage einhergeht, zahlt sich der Rauchstopp auf lange Sicht aus. Das Idealgewicht lässt sich später schließlich immer noch erreichen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


28.05.2020

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