×

Es gibt nur 4 verschiedene Persönlichkeitstypen

4 verschiedene Persönlichkeitstypen, dargestellt durch angemalte Eier in einer Eierschachtel
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Nicht mal eine ganze Eierschachtel: Einer neuen Studie zufolge gibt es gerade mal vier verschiedene Persönlichkeitstypen. (TanyaJoy / Fotolia)

Einer neuen Studie zufolge gibt es nur wenige wirklich unterschiedliche Charaktere.

Gut gemeinte Ratgeber, die uns anhand einiger Merkmale einem Persönlichkeitstypen zuordnen und uns auf Basis dessen mit lehrreichen Tipps versorgen möchten, gibt es wie Sand am Meer. In der Wissenschaft ist die Einordnung der menschlichen Wesenszüge hingegen ein recht heikles Thema, zu dem es durchaus widersprüchliche Forschungen gibt.

Die Big Five

Eine solche haben nun auch Wissenschafter der McCormick School of Engineering in den USA durchgeführt. Sie haben mittels einer Online-Umfrage 1,5 Millionen Menschen nach ihren Verhaltensmustern gefragt und dabei die fünf typischen Charaktereigenschaften erkannt, die in der Psychologie auch als Big Five bekannt sind:

  • Neurotizismus (emotionale Instabilität, Verletzlichkeit)
  • Extraversion (Geselligkeit)
  • Offenheit (Weltoffenheit, Aufgeschlossenheit)
  • Verträglichkeit (Empathie, Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme)
  • Gewissenhaftigkeit (Perfektionismus)

Selbstzentriert oder nur Durchschnitt?

Auf Basis dieser Eigenschaften wurden Persönlichkeitstypen gebildet und wiederum den Teilnehmern zugeteilt. Dabei haben sich tatsächlich nur 4 verschiedene Typen herauskristallisiert, die nahezu alle Menschen abdecken:

  • Durchschnittlicher Typ: vergleichsweise neurotisch und extravertiert, aber nicht sehr offen
  • Reservierter Typ: emotional stabil, pflichtbewusst und liebenswürdig, aber zugleich weder besonders offen, noch neurotisch
  • Typ Vorbild: kaum neurotisch, aber mit hohen Werten bei den anderen Eigenschaften
  • Selbstzentrierter Typ: sehr extravertiert, aber jeweils unterdurchschnittlich offen, liebenswert und pflichtbewusst

Wächst sich das noch aus?

Entnervte Eltern können übrigens aufatmen. Denn während insbesondere bei den Buben viele Jugendliche dem eher unumgänglichen selbstzentrierten Typ zuzuordnen sind, ist dieser Anteil bei den anderen Altersgruppen wesentlich geringer. Im Laufe des Lebens geht demnach der Neurotizismus etwas zurück, während sich Liebenswürdigkeit und Pflichtbewusstsein stärker herausarbeiten.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


19.09.2018

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at, für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.