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Jeder vierte Mann hat mit Hormonen zu kämpfen

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Reizbarkeit oder Lethargie sind typische Symptome der "männlichen Periode". (Pexels.com)

Die Stimmungsschwankungen und körperlichen Beschwerden, die mit der Periode einhergehen, sind allen Frauen bestens bekannt. In einer neuen Umfrage behaupten nun auch Männer, davon betroffen zu sein.

Unter dem Kürzel PMS ist das prämenstruelle Syndrom wohl allen Frauen bestens bekannt. In den Tagen vor Beginn der Periode stehen körperliche Beschwerden wie z.B. Bauchkrämpfe für viele ebenso am Programm wie eine generelle psychische Anspannung. Biologisch gesehen dürften Männer davon eigentlich nur indirekt betroffen sein, eine neue Umfrage sorgt aber für Staunen.

Verstärkte Reizbarkeit

Das britische Unternehmen Vouchercloud hat seinen Usern eine interessante Frage gestellt. Es wollte wissen, ob auch Vertreter des männlichen Geschlechts manchmal von PMS betroffen sind. Tatsächlich gab jeder vierte Mann an, etwa einmal im Monat klassische Symptome vorzuweisen. Folgende Probleme wurden am häufigsten genannt:

  • verstärkte Reizbarkeit 56%
  • starke Müdigkeit 51%
  • erhöhtes Verlangen nach Süßigkeiten 47%
  • konstanter Hunger 43%

Bekanntes Phänomen

Der wissenschaftliche Wert dieser männlichen Selbsteinschätzung ist freilich überschaubar, das Phänomen ist in der Medizin aber nicht gänzlich unbekannt. Von Experten wird es als „The irritable male syndrome“ oder IMS bezeichnet, übersetzt also das „Reizbare Männer Syndrom“. Zumindest in der Tierwelt konnte es sogar schon belegt werden. Bei männlichen Säugetieren kommt es beim Abfallen des Testosteronspiegels regelmäßig zu Reizbarkeit, Nervosität und Lethargie.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


26.11.2015

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