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Schnelle Hilfe gegen das juckende Ohr

Mann juckt das Ohr. Was hilft?
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Wattestäbchen sind bei juckenden Ohren eher keine gute Idee. (Alen-D / Fotolia.com)

Wenn es uns mal so richtig fies im Ohr juckt, kann das verschiedenste Ursachen haben. Ein Wattestäbchen oder gar ein Stift sind als Lösung keine gute Idee, es gibt aber gute Alternativen.

Gerade noch ist alles entspannt und dann reißt es uns regelrecht aus dem Sitz, weil die Ohren plötzlich wie wild zu jucken beginnen. Ganz so dramatisch ist die Situation zugegebenermaßen nur in seltenen Fällen, unfassbar nervig ist das Symptom aber allemal. Zudem sieht es in der Öffentlichkeit signifikant uncool aus, wenn wir mit unseren Fingern im Ohr herumzustochern beginnen.

Keine Schäden riskieren

Was also tun? Locker mit Ohrstäbchen oder gar Stiften im Ohr herum zu fingern ist kein geeigneter Ansatz. Wer mit kleineren Gegenständen im Gehörorgan herumwerkt, riskiert recht schnell kleinere oder auch gröbere Verletzungen. Im schlimmsten Fall könnte sogar das Trommelfell Schäden davontragen, da es nicht allzu robust auf unerwünschte Eindringlinge reagiert. Anstatt die Ohren brutal zu penetrieren, bietet sich daher der Einsatz von Hausmitteln an.

Getupfte Essig-Wasser-Mischung

Gut geeignet ist beispielsweise Essig, da dieser eine mögliche Schwellung abklingen lässt und den Juckreiz mindert. Am besten wird abgekochtes Wasser mit gutem Apfelessig im Verhältnis von 10:1 gemischt. Die entsprechende Mixtur kann dann mit Hilfe eines Wattestäbchens ganz vorsichtig am Gehörgang aufgetragen werden. Behandlungsansätze gegen das lästige Symptom gibt es unter anderem auch mit Schüßler Salzen, Heilpflanzen und Bienenharz.

Vorsicht bei Entzündungen

Wenn die Ohren sehr regelmäßig zu jucken beginnen, sollte außerdem ein abklärender Arztbesuch angedacht werden. Oft ist festsitzendes Ohrenschmalz die Ursache, das der HNO mit einer entsprechenden Ohrspülung beseitigen kann. Vorsicht ist insbesondere dann geboten, wenn zusätzlich zum Jucken noch Druck, Schmerzen oder gar Fieber auftreten. Dann wird zumeist eine Entzündung als Auslöser identifiziert und muss entsprechend behandelt werden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


07.04.2017

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