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Mobbing führt zu Depressionen

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Mobbing kann furchtbar sein und auch Jahre später noch Depressionen auslösen. (Pixabay.com)

Vor Mobbing wird in Schulen oft gewarnt, richtig zu reagieren - der Schüler sollte bei Lehrern und Eltern um Rat bitten - fällt den Betroffenen aber meistens schwer. Eine neue Studie zeigt die drastischen Auswirkungen auf.

Obwohl es immer wieder Versuche gibt, über Schul-Mobbing und seine Folgen aufzuklären, ist es weiterhin ein großes Problem. Die jungen Täter sehen es zumeist nur als Spaß, Eltern und Lehrer hingegen werden vom Betroffenen oft nicht informiert. Wie schlimm die Auswirkungen sein können, zeigt eine neue Studie. Demnach sind Mobbing-Opfer stark gefährdet, in späteren Jahren psychisch zu erkranken.

Jeder dritte Depressive war Mobbing-Opfer

In Großbritannien wurde untersucht, wie es sich auf die Psyche im Erwachsenenalter auswirkt, wenn man als Kind oder Jugendlicher gemobbt wird. Als Mobbing wurden dabei nicht nur extreme Formen wie körperliche Gewalt, Erpressung oder Bedrohung, sondern auch der Ausschluss von Gleichaltrigen verstanden. Die Ergebnisse sind erschütternd: Gemobbte Kinder sind später 3 Mal so wahrscheinlich von Depressionen betroffen. Eine andere Statistik zeigt auf, dass Mobbing generell einer der häufigsten Auslöser von psychischen Problemen ist. Jede dritte depressive Person war in früheren Jahren von Mitschülern gemobbt worden. Die beste Lösung ist es, das Thema Mobbing offen anzusprechen und im gemeinsamen Austausch zwischen Lehrern, Eltern und Schülern Strategien zu entwickeln.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


05.06.2015

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