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Magersucht: Gefährliche Internet-Trends

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Essen verweigern, starkes Abnehmen - Internettrends fördern Magersucht. (tunedin - Fotolia.com)

Schlank oder krank: Im Internet tauchen zunehmend Magertrends auf, die (vorwiegend) bei Mädchen Essstörungen auslösen. Rund 3 Prozent der österreichischen 11- bis 17-Jährigen sind laut Ärzten bereits an Magersucht oder Bulimie erkrankt.

Kinder- und Jugendpsychiater der Universitätsklinik Innsbruck warnen: Trends wie "Thigh Gap“ oder die "Belly Button Challenge“, ermutigen Teenager Essen zu verweigern bzw. eine Essstörung zu entwickeln. Bei "Thigh Gap“ geht es darum so dünn zu sein, dass die Lücke zwischen den Innenseiten der Oberschenkel bei geschlossenen Beinen möglichst groß ist - bei "Belly Button Challenge“ soll es möglich werden, mit obskuren Verrenkungen den eigenen Bauchnabel zu berühren.

Hungern für's Selfie?

Was mit einem Wette bzw. mit der Jagd nach einem einzigartigen Selfie beginnt, endet immer öfter in einer Magersucht, die auch tödlich enden kann. Die Betroffenen nehmen ihre Essstörungen lange nicht wahr und kommen oft erst in sehr schlechtem Zustand zum Arzt, wie auch Univ.- Prof. Dr. Kathrin Sevecke, Direktorin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie betont.

Bei den ersten Anzeichen handeln

Daher ist wichtig, dass Eltern, Freunde, Geschwister schon bei folgenden Alarmzeichen handeln:

  • schneller Gewichtsverlust
  • das Verstecken von Essen oder
  • das Verweigern von Nahrungsaufnahme in Gesellschaft

Oft möchten Betroffene nicht über ihr Problem reden. Nicht locker lassen, Angehörige können auch in Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen Hilfe suchen.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


11.08.2015

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