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Studie: Warum wir in fremden Betten schlecht schlafen

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Die erste Nacht in einem Hotelbett wird für viele Menschen zur schlaflosen Qual. (Drobot Dean - Fotolia.com)

Ganz gleich wie gemütlich das Hotelzimmer auch ist: Die erste Nacht in einem fremden Bett ist für viele Menschen ziemlich schwierig. Warum das so ist, haben Forscher nun herausgefunden.

Viele setzten auf Städtetrips, andere bevorzugen das All-Inclusive Hotel und manch einer wagt ein richtiges Abenteuer. Egal wie man seinen Urlaub planen möchte, in jedem Fall steht er in irgendeiner Form für Entspannung. Zumindest der Start in die wohlverdiente Pause vom Alltag gestaltet sich für viele Menschen aber als schwierig. Denn selbst wenn der Schlafplatz eigentlich sehr gemütlich ist, ist die erste Nacht in einem fremden Bett oftmals recht unruhig.

Linke Hirnhälfte im Warn-Modus

Warum es uns an einem ungewohnten Ort so schwer fällt, unseren wohlverdienten Schönheitsschlaf zu verrichten, darüber klären Wissenschafter einer US-amerikanischen Universität nun auf. Sie haben im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass die linke Hirnhälfte aufgrund der fremden Umgebung gewissermaßen in einem Warn-Modus ist. Das bedeutet, dass sie bereits durch minimale äußerliche Einflüsse - z.B. leise Geräusche, kleine Temperaturveränderung - angeregt werden kann. Der Schlaf ist dementsprechend unruhiger als sonst.

Kissen mitnehmen

Wer in Hotels regelmäßig Schlafprobleme hat, sollte andenken, auf Reisen ein eigenes Kissen mitzunehmen. Menschen, die etwa aus beruflichen Gründen regelmäßig auswärts schlafen, sind von dieser Problematik eher selten betroffen. Das Gehirn zeigt sich nämlich durchaus lernfähig, der Warn-Modus wird gewissermaßen ausgeschalten.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


26.04.2016

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