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Sicherer Badeurlaub am Meer - 5 Tipps

Rettungsring am Strand
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Für die Sicherheit am Strand sind sogenannte Lifeguards vor Ort. Zur Not können Sie auch selbst zum Rettungsring greifen. (Pexels.com)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters SOMMER

Sommer, Sonne, Strand und Meer - oft braucht es nicht mehr für einen perfekten Sommerurlaub. Doch nicht immer läuft alles nach Plan: Die folgenden 5 Sicherheitstipps sollen helfen, brenzlige Situationen zu entschärfen.

Schwimmen in gekennzeichneten Schwimmbereichen ist beim Strandurlaub besonders empfehlenswert. Passiert trotz aller Vorsicht ein Badeunfall, gilt es Ruhe zu bewahren. Wer vor dem Sprung ins salzige Nass duscht, etwas Abstand zu Meeresbewohnern hält und sich ausreichend vor Sonnenbrand schützt, erhöht die Chance für einen stress- und unfallfreien Urlaub am Meer.

Tipp 1: Gefährliche Situationen mit Ruhe lösen

Selbstverständlich stehen am Strand Spaß und Erholung im Vordergrund, dennoch sollten Sie z.B. nicht zu weit  ins Meer hinaus schwimmen. Möchten Sie dies trotzdem tun, nehmen Sie eine Luftmatratze mit und schwimmen Sie in Begleitung. Bekommen Sie einen Krampf, z.B. im Fuß, bleiben Sie ruhig und bringen Sie sich in Rückenlage. Versuchen Sie, Ihren Fuß mit einer Hand zu fassen und biegen sie diesen vorsichtig abwechselnd vor und zurück, um den Krampf zu lösen. Machen Sie sich durch Rufe und Winken bemerkbar.

 

Geraten Sie beim Schwimmen in eine Strömung, versuchen Sie in Ruhe parallel zum Strand aus der Strömung zu schwimmen. Rufen Sie unbedingt um Hilfe. Haben Sie es aus der Strömung geschafft, lassen Sie sich von den Wellen zurück an den Strand treiben, um Kraft zu sparen.

 

Sehen Sie eine Person im Meer, die Hilfe benötigt, holen Sie sich Unterstützung von anderen Badegästen, bestenfalls aber von einem Lifeguard (bzw. Rettungsschwimmer oder Bademeister). Ist niemand in Sicht und müssen Sie selbst zur Rettung einschreiten, versuchen Sie sich nicht in Gefahr zu bringen. Benutzen Sie wenn möglich Hilfsmittel (z.B. eine Boje oder eine Luftmatratze), damit ein Ertrinkender  Sie in Panik nicht so leicht untertauchen kann. Leisten Sie einem bewusstlosen Opfer schnellstmöglich Erste-Hilfe (Sicherung bzw. Herstellung der Atmung und des Kreislaufes) und wärmen Sie die Person mit Handtüchern oder Decken, um weitere Unterkühlung zu vermeiden.

Tipp 2: Ungemütlichen Meerestieren aus dem Weg gehen

Beim Urlaub am Meer kann es durchaus zu Begegnungen mit den unterschiedlichsten Meeresbewohnern kommen. Die meisten davon sind glücklicherweise harmlos. Direkten Körperkontakt sollten Sie jedoch lieber nicht herausfordern. Manche Quallenarten sind giftig und ein Tritt auf einen Seeigel ist sehr unangenehm. Informieren Sie sich vor Abreise, welche Meerestiere es in Ihrem Urlaubsland gibt.

Tipp 3: Hinweise am Strand beachten

Beaufsichtigte Strände sind durch gelbe und rote Flaggen gekennzeichnet. Zwischen den beiden (nicht gehissten) Flaggen kann gefahrlos geschwommen werden. Schwimmen Sie außerhalb des markierten Bereichs, begeben Sie sich möglicherweise in unsicheres Gewässer. Manche Strände verfügen zusätzlich über spezielle Schilder mit Warnhinweisen. Ist die rote Flagge gehisst, sollten Sie keinesfalls in Wasser gehen - sie symbolisiert hohen Wellengang, der Ihnen beim Schwimmen zum Verhängnis werden könnte. Eine gelbe Flagge signalisiert ein Badeverbot für Kinder.

Tipp 4: Vorsicht vor zu rascher Abkühlung

Was gibt es Schöneres, als sich bei großer Hitze im kühlen Nass zu erfrischen? Zu hastiges ins Wasser Springen nach starkem Schwitzen ist jedoch nicht empfehlenswert. Vor allem Menschen mit schwachem Kreislauf können einen Kollaps erleiden. Benetzen Sie Ihren Körper besser zuvor mit etwas Wasser oder duschen Sie sich kurz ab. Dann steht der angenehmen Abkühlung nichts mehr im Wege.

Tipp 5: Sonnenschäden vermeiden

In südlichen Regionen ist die Ozon-Schicht häufig dünner und die Sonne somit aggressiver. Schmieren Sie sich und vor allem Ihre Kinder am Strand mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ein, um Sonnenbrände und späteren Hautkrebs zu vermeiden. Bleiben Sie vorzugsweise im Schatten und gehen Sie in der Mittagshitze aus der Sonne. Halten Sie sich zu lange in praller Sonne auf, riskieren Sie außerdem einen Sonnenstich oder Hitzeschlag. Personen, die zu Sonnenallergie neigen, sollten Sonnenschutzmittel aus der Apotheke verwenden und die Haut schon im Frühjahr langsam an die Sonne gewöhnen. Vorbräunen im Solarium ist aber nicht zu empfehlen.

 

Unterschätzen Sie die Sonne nicht, wenn Sie im Wasser sind. Durch die Reflexion wirken UV-Strahlen sogar noch intensiver auf die Haut. Cremen Sie sich vorm Schwimmen unbedingt gut ein. Die meisten Sonnencremes sind wasserfest. Zum Tauchen bzw. Schnorcheln gibt es extra für diese Zwecke angefertigtes UV-undurchlässiges Gewand. Haben Sie sehr helle und empfindliche Haut, sollten Sie darauf zurückgreifen. Ein gewöhnliches T-Shirt schützt im Notfall in Kombination mit einer dicken Schicht Sonnencreme ebenfalls vor Sonnenbrand.

AUTOR


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGSDATUM


21.06.2014
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