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Erholung ist ein aktiver Prozess

Kaffee, Zeitschrift und Blumen - perfekt!
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Ein Nachmittag mit einem guten Buch ist für viele eine entspannende Vorstellung. (Pexels.com)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters PSYCHISCHE BALANCE

Entspannung ist nicht zwangsläufig das Gegenteil von Aktivität, das wurde nun im Rahmen einer Untersuchung festgestellt. Die beliebteste Methode zur Erholung kommt durchaus überraschend.

Wenn uns die Arbeit mal wieder alles abverlangt hat und wir hundemüde nach Hause kommen, sind wir nicht mehr allzu aufnahmefähig. Dann heißt es nur noch ab auf das Sofa, den Fernseher aufdrehen und sich von meist recht tiefklassigen Sendungen beschallen lassen. So sieht zumindest das Klischee aus, in der Realität aber verhält es sich wohl doch etwas anders, wie Forscher nun festgestellt hatten.

Lesen ist der Champion

Bei einer großen Umfrage des britischen Rundfunks BBC wurde deutlich, dass auch aktive Dinge entspannen können. Beliebteste Erholungsmaßnahme ist demnach das Lesen, das fast 60% der Teilnehmer aus 134 Ländern als eine beliebte Möglichkeit nannten. Gleich dahinter rangierten, ebenfalls mit Werten jenseits der 50%-Marke, "in der Natur sein" und "alleine Zeit für sich haben".

Lieber alleine

Abgeschlagen auf Platz 9 landete das vermeintlich so beliebte Fernsehen auf der Wohnzimmer-Couch. Für die Wissenschafter kam das Ergebnis relativ überraschend, denn bisher war man davon ausgegangen, dass vor allem passive Aktivitäten beliebt sind. Das offensichtlich nach wie vor populäre Lesen muss allerdings ganz klar als aktiv eingestuft werden. Interessant ist auch das gute Abschneiden des Alleinseins, Beschäftigungen mit Freunden oder Familie wurden relativ selten genannt.

Die Mischung macht’s

Laut Psychologen stehen heutzutage viele Menschen im ständigen Dialog mit der Außenwelt, was es umso entspannender macht, manchmal ganz bewusst alleine zu sein. Hin und wieder einfach mal nichts zu tun erfreut sich als Entspannungstechnik ebenfalls großer Beliebtheit. Experten zufolge hat auch dieses freie Herumschweifen der Gedanken seine Vorteile, so ist es etwa extrem förderlich für die Kreativität. Im Grunde sollte jeder die richtige Balance zwischen aktiven und passiven Entspannungsaktivitäten finden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


10.11.2016
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