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Welcher Job besonders aufs Herz geht

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Besonders stressige Jobs könnten sich auch auf das Herz negativ auswirken. (Elnur / Fotolia)

Dieser Artikel ist Teil des Themenschwerpunktes HERZ UND GEFÄSSE

Hoher Leistungsdruck ist in Kombination mit eingeschränkter Entscheidungsfreiheit nicht gut für unser Herz.

Ganz gleich ob man sich als euphorischer Karriere-Typ definiert oder seinem Job nur mittelprächtige Begeisterung entgegenbringt: Viele Menschen verbringen einen erheblichen Anteil ihrer Lebenszeit in der Arbeit. Studien, die negative Auswirkungen der modernen Berufswelt auf Psyche und Körper erkennen wollen, haben sich in den letzten Jahren gehäuft.

Viel zu tun, nichts zu entscheiden

Schwedische Wissenschafter konnten nun eine spezifische Form der Arbeitsbelastung als besonders schädlich für unser Herz identifizieren. Sie definierten "hochstressige Jobs" als jene, die Angestellte einerseits psychologisch stark fordern, ihnen zugleich aber wenig Entscheidungsfreiheit einräumen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie schnell man Arbeiten erledigen muss und ob man sich anstehende Aufgaben selbst einteilen kann.

Risiko auf Vorhofflimmern erhöht

Die Studie basierte auf Daten einer Langzeituntersuchung, die die Gesundheit von mehr als 13.000 Schweden über mehrere Jahre beobachtete. Bei der Auswertung war ein klarer Zusammenhang zwischen den beschriebenen "hochstressigen Jobs" und einem erhöhten Risiko für das sogenannte Vorhofflimmern zu erkennen.

Vorbote eines Schlaganfalls

Hinter dem Begriff verbirgt sich eine spezifische Herzrhythmusstörung, die das Herz nicht stark genug schlagen lässt. Der verringerte Blutfluss kann zur Bildung einer Thrombose und in weiterer Folge zu einem Schlaganfall führen. Umso genauer sollte man auf Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwindelgefühl oder Engegefühl in der Brust achten. Im Rahmen eines Elektrokardiogramms (EKG) kann das Vorhofflimmern nachgewiesen werden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


06.06.2018
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