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Langes Sitzen schadet den Gefäßen

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Langes Sitzen ist schlecht für die Gefäße, öfter aufstehen fördert die Durchblutung. (Pixabay.com)

Dieser Artikel ist Teil des Themenschwerpunktes HERZ UND GEFÄSSE

Wer länger als 5 Stunden täglich vor der Glotze verbringt, hat ein doppelt so hohes Risiko, eine tödliche Lungenembolie zu entwickeln - verglichen mit Personen, die weniger als 2 1/2 Stunden fernsehen.

Eine aktuelle Studie, die anlässlich des Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in London präsentiert wurde, bringt es auf den Punkt: Ob beim Fernsehen, vor dem PC, im Auto oder im Flugzeug: Sitzen wir zulange und trinken wir zuwenig, dann nimmt das Risiko zu, dass sich ein Blutgerinnsel bzw. eine Thrombose bildet. Dieses Gerinnsel kann Arterien im Herz, im Gehirn bzw. in der Lunge teilweise oder ganz verschließen. Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Lungenembolie können mögliche Folgen sein.

Ältere mehr gefährdet

Bei den in der Studie untersuchten Personen unter 60 Jahren war der Unterschied noch deutlicher ausgeprägt, so Forscher Toru Shirakawa von der Universität Osaka. "In dieser Altersgruppe war das Risiko für eine tödliche Lungenembolie bei mehr als fünfstündigem Fernsehkonsum sogar um das 6-fache höher als bei Personen, die unter 2 1/2 Stunden fernsehend verbringen."

 

Oft kommt dazu, dass diese Viel-Sitzer stark übergewichtig sind. Der Rat des Experten: Immer wieder aufstehen, viel trinken und darauf achten, die Sitz-Dauer vor dem Fernseher oder PC stark zu beschränken.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


15.03.2018
QUELLEN
Abstract Watching television and mortality from pulmonary embolism among middle-aged Japanese men and women, T. Shirakawa, et al.,In: the JACC study, ESC 2015 August 2015
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