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4 häufige Gefäßerkrankungen

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Betroffene des Raynaud-Syndroms haben mit blassen, kalten Fingern zu kämpfen. (EVGENIY / Fotolia)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters HERZ UND GEFÄSSE

Gefäßerkrankungen werden manchmal auch als "stille Gefahr" bezeichnet.

Damit unser Herz tagein tagaus um die 10.000 Liter Blut durch den Körper pumpen kann, braucht es Unterstützung von den Gefäßen. Arterien transportieren Blut vom Herz in den Körper, während Venen Blut zurück ins Herz liefern. Gefäßerkrankungen führen dazu, dass dieser Prozess nicht mehr reibungslos abläuft. Wir stellen 4 der häufigsten davon vor.

Gefäßerkrankung 1: pAVK oder Schaufensterkrankheit

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) wird gemeinhin auch gerne als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Ihren Spitznamen hat sie davon, dass selbst leichte Belastungen - wie etwa ein Einkaufsbummel - zu krampfartigen Schmerzen in den Beinen führen können. Bekannte Risikofaktoren sind Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Rauchen.

Gefäßerkrankung 2: Thrombose

Bei der Thrombose handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das in die Blutbahn verschleppt wird. Es kommt zu einer Gefäßverengung, die wiederum eine mangelhafte Durchblutung der Arterien nach sich zieht. Typische Symptome sind ein Schweregefühl im betroffenen Bein, muskelkaterartige Schmerzen sowie bläuliche bis violette Verfärbungen. Bei rechtzeitiger Diagnose verläuft die Thrombose meist harmlos. Unbehandelt kann sie im Extremfall aber zu einer Lungenembolie führen.

Gefäßerkrankung 3: Raynaud-Syndrom

Umgangssprachlich auch als Weißfingerkrankheit bezeichnet, macht sich das Raynaud-Syndrom durch ein Erblassen der Finger oder Zehen bemerkbar. Die betroffenen Stellen werden außerdem kalt und können sich je nach Intensität der Krankheit taub anfühlen oder sogar schmerzen. Grund dafür sind plötzlich auftretende, krampfartige Verengungen der Gefäße. Frauen sind wesentlich häufiger vom Raynaud-Syndrom betroffen als Männer.

Gefäßerkrankung 4: Atherosklerose

Die Atherosklerose, eine Verkalkung der Arterien, ist prinzipiell ein natürlicher Prozess, der im Laufe des Lebens auftritt. Dabei lagern sich Fette in der Gefäßwand an, sorgen für eine Verengung und behindern in weiterer Folge den Blutfluss. Hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht gelten als klassische Risikofaktoren, die für ein verfrühtes Auftreten der Krankheit sorgen können.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


29.08.2018
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