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5 Tipps für einen schmerzfreien Stütz- und Bewegungsapparat

Entspannung als Tipp für schmerzfreien Bewegungsapparat
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Regelmäßige Entspannung kann einen entscheidenden Beitrag zu einem schmerzfreien Stütz- und Bewegungsapparat liefern. (doris oberfrank-list / Fotolia)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters GESUND IM WALDVIERTEL

Irgendwo zwickt es eigentlich immer, könnte man meinen. Diese 5 Tipps helfen Ihnen am Weg zur Schmerzfreiheit.

Rückenschmerzen sind eines der größten Probleme der Österreicher und die möglichen Ursachen sind vielfältig: Muskelverspannungen durch eine einseitige Körperhaltung, falsches Heben, ein Bandscheibenvorfall oder Nervenentzündungen, aber auch mangelnde Bewegung und untrainierte Muskeln erhöhen die Gefahr für chronische Schmerzen in der Wirbelsäule.

1. Entspannen Sie sich!

Auch psychische Faktoren können Rückenschmerzen beeinflussen. Zum Beispiel ist die Nacken- und Rückenmuskulatur nach einem stressigen Arbeitstag oft stärker verspannt. Hier hilft es, Entspannungstechniken, wie Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung regelmäßig durchzuführen.

2. Lassen Sie sich verwöhnen!

Wenn die Rückenmuskulatur schmerzt, kann eine Massage helfen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verspannungen kann die betroffene Muskulatur mit einem Noppenball behandelt werden. Angeboten werden beispielsweise Hydrojet-Massagen. Der Patient liegt dabei auf einem Wasserbett und wird von einem Wasserstrahl massiert, wodurch sich der ganze Körper entspannt.

3. Bringen Sie mehr Bewegung in Ihr Leben!

Viele Arten von Rückenschmerzen lassen sich durch regelmäßige sportliche Aktivitäten vermeiden. Wirbelsäulenfreundlich wirken sich Rückenschwimmen, Nordic Walking, Spazierengehen oder Radfahren aus. Bei richtiger Ausführung werden zum Beispiel beim Nordic-Walking 90% der Muskulatur des Körpers angespannt und durchblutet. Dadurch entspannt sich die Rückenmuskulatur.

4. Wärmen Sie die schmerzhafte Stelle!

Wärme löst Muskelverspannungen und der Körper kann sich regenerieren. Gönnen Sie sich deshalb z.B. ein wohltuendes Entspannungsbad. Auch Moorvollbäder wirken dem Schmerz effektiv entgegen. Ein Moorbad wirkt krampflösend, regt den Stoffwechsel an und lindert Schmerzen.

5. Üben Sie!

Suchen Sie einen Physiotherapeuten auf, denn dort erlernen Sie viele Übungen, die im Akutfall anzuwenden sind. Versuchen Sie, diese Übungen in Ihr Leben zu integrieren und regelmäßig durchzuführen.

 

Als allgemeiner Grundsatz gilt: Je früher Sie mit Maßnahmen beginnen, desto eher lassen sich Ihre Schmerzen lindern und chronische Beschwerden sowie Haltungsschäden vermeiden. Bei bestehenden Rückenproblemen sollten unbedingt die Ursachen und persönliche Risikofaktoren abgeklärt werden.

AUTOR


Prim. Dr. Johannes Püspök


ERSTELLUNGSDATUM


28.06.2018
MEDIZINISCHER EXPERTE
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Prim. Dr. Johannes Püspök
Foto (c): privat
Ärztlicher Leiter des Lebens.Resort Ottenschlag, Ärztlicher Leiter des Moorheilbades Harbach
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