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COPD: Reha verbessert die Lebensqualität

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Sport ist bei COPD ein essentieller Teil der Rehabilitation. (lulu / Fotolia)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters COPD

Bei einer fortgeschrittenen COPD kann eine Reha die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität des Betroffenen stark verbessern.

Das Ziel einer Rehabilitation ist es prinzipiell, dass der Patient im Alltag ein möglichst normales Leben führen kann. Betroffene einer COPD können in  relativ kurzer Zeit gleich mehrere Reha-Maßnahmen ergreifen:

 

  • Raucherentwöhnung
  • Ausdauer- und Krafttraining
  • Atemphysio- bzw. Physiotherapie
  • Patientenschulung (Informationen über die Erkrankung, zu Fragestellungen den Beruf und die soziale Situation betreffend)
  • Einnahme von Medikamenten, Sauerstofftherapie
  • psychologische Unterstützung
  • Umstellung auf einen gesünderen Lebensstil (z.B. Anpassung der Ernährung)

 

Ein wesentlicher Pfeiler des COPD-Rehabilitationsprogrammes ist das körperliche Training, welches ein Leben lang fortgeführt werden muss. Das genaue Trainingsprogramm wird dabei auf die individuellen Voraussetzungen des Betroffenen, wie etwa der Schwere der Erkrankung, angepasst.

Wer hat Anspruch auf eine Reha?

Anspruch auf medizinische Rehabilitation (stationär oder ambulant) hat generell jede Person, die sozialversichert ist. Folgende allgemeine Voraussetzungen sind dabei zu erfüllen:

 

  1. Die medizinische Rehabilitation ist aus medizinischen Gründen nötig (Rehabilitationsbedürftigkeit).
  2. Die Erwerbstätigkeit ist wegen Krankheit oder Behinderung vermindert oder gefährdet.
  3. Es besteht eine positive Rehabilitationsprognose – es ist wahrscheinlich, dass sich die Reha positiv auf die Erwerbsfähigkeit auswirkt.
  4. Die Notwendigkeit muss durch einen Arzt festgestellt und vom Kostenträger vorab genehmigt worden sein.

 

Ein Rehabilitationsantrag erfolgt über den behandelnden Arzt bzw. im Akutspital. Das dafür erforderliche Formular erhalten Patienten bei ihrem Arzt oder auf der Website der Sozialversicherung.

Ambulante und stationäre Reha für COPD-Betroffene

Eine Rehabilitation ist bereits ab Stadium GOLD B (siehe hier) empfehlenswert. Um einen optimalen Erfolg zu erzielen, werden Maßnahmen auf die betreffende Person abgestimmt und nach ärztlichem Ermessen zusammengestellt. Je nach Bedarf kann die Rehabilitation ambulant oder stationär erfolgen:

 

  • Stationär: Die pneumologische Rehabilitation kann in manchen Krankenhäusern oder Reha-Kliniken stattfinden. Eine Liste einiger Reha-Zentren in Österreich finden Sie hier
  • Ambulant: Rehabilitative Maßnahmen werden auch in speziellen Einrichtungen ambulant durchgeführt.

Weiterführung der Reha-Maßnahmen

In jedem Fall müssen die erlernten Maßnahmen zu Hause (z.B. mittels Heimtrainer, Fitnesscenter, Nordic Walking etc.) konsequent umgesetzt werden, oftmals ein Leben lang. Ein Vorzeigebeispiel in dieser Hinsicht ist Günter Hirsch, bei dem 2007 eine schwere Form der COPD diagnostiziert wurde:

AUTOR


Stephan Manh Nhan Ho
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


24.07.2018
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