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Videospiele erhöhen das Alzheimer-Risiko

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Videospielen kann das Alzheimer-Risiko erhöhen. (Pixabay.com)

Videospiele sind zu einem globalen Phänomen geworden, daran können auch lange Diskussionen nach dem Motto "Killerspiele machen Killer" nichts ändern. Eine neue Studie lässt vielleicht umdenken: Wer regelmäßig Videospiele spielt, ist für neurologische Erkrankungen wie Alzheimer gefährdet.

Sich mit Spielern aus einem anderen Kontinent verknüpfen, in eine Fantasiewelt eintauchen und Dinge erleben, die in der Realität gar nicht möglich sind - all das gehört zu den Möglichkeiten rund um Videospielen. Neuen Erkenntnissen zufolge können sie aber auch noch ganz andere, weniger positive Dinge. Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßige Videospieler ein höheres Risiko für neurologische Krankheiten tragen.

Alzheimerrisiko bei Videospielern größer

Frühere Studien haben darauf aufmerksam gemacht, dass Menschen, die viel Zeit mit Videospielen verbringen, ihre visuellen Reize effektiver verarbeiten können. Kanadische Wissenschafter konnten diese These zwar bestätigen, haben aber auch einen Grund für dieses Phänomen gefunden: Demnach wendet das Gehirn eines regelmäßigen Videospielers bei der Navigation eine Strategie an, die dem Hippocampus schadet. Dieser ist ein Teil des Gehirns, dessen Gesundheit absolut wesentlich ist, um uns vor vielen neurologischen Krankheiten, darunter auch Alzheimer, zu schützen. In weiterer Folge bedeutet das, dass Videospiele das Alzheimer-Risiko erhöhen kann.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


20.05.2015

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