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Titanium-Brustkorb mit 3D-Drucker hergestellt

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Dieser Brustkorb aus Titanium wurde einem Spanier eingesetzt. (CSIRO)

3D-Drucker sind am besten Wege, sich als medizinisches Instrument zu etablieren. Nun wurde mit Hilfe eines solchen Gerätes ein Brustkorb aus Titanium hergestellt.

Unter dem Titel "Wunder der Technik" lassen sich einige der jüngsten medizinischen Errungenschaften zusammenfassen. Von einer hochsensiblen Penis-Prothese über eine App, die Blutwerte misst, bis hin zum Körper überwachenden Handy ist alles dabei, was das Patienten-Herz begehrt. Einen besonderen Status unter diesen Entwicklungen, die bereits mehrfach positiv aufgefallen sind, hat der 3D-Drucker. Nachdem mit der Technikneuheit in einem früheren Fall bereits eine Luftröhre gedruckt wurde, reproduzierte man in Spanien nun ein weiteres Körperteil.

Eingriff ohne Probleme

Am Salamanca University Hospital wurde vor kurzem einem Mann ein Brustkorb aus Titanium eingesetzt. Diesen benötigte er aufgrund einer Krebserkrankung, wobei der Einsatz des Titanium-Teils problemlos verlief. Nach nicht einmal 2 Wochen konnte der Betroffene das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Technik oft (noch) zu teuer

Der Brustkorb war mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt worden. In der Medizin sorgt das Gerät aktuell durchaus für Aufbruchsstimmung, in immer mehr Fällen kommt er zum Einsatz. Weiterhin problematisch sind allerdings die hohen Kosten sowie der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, die den 3D-Drucker überhaupt entsprechend bedienen können.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


15.09.2015

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