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Gestillte Kinder werden eher Rechtshänder

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Wie gut der Stift in der rechten Hand sitzt, hängt womöglich auch von der Art der Ernährung als Kleinkind ab. (nito / shutterstock)

Welche Hand bei Alltagshandlungen die bevorzugte, weil geschicktere, ist, könnte von der Art der Babyernährung abhängen.

Ob man mit der rechten oder der linken Hand besser zurechtkommt, spielt für die meisten Menschen im Alltag keine allzu große Rolle – zumindest sofern man die richtige Schere zuhause hat. Dennoch ist es eine faszinierende Frage, auf die Eltern womöglich unbewusst schon früh im Leben Einfluss nehmen.

Statistische Auffälligkeit

So gibt es einen höheren Anteil an Linkshändern unter jenen Menschen, die als Kleinkinder nicht an der Brust gestillt, sondern mit der Flasche ernährt wurden. Das haben Forscher einer Universität in Washington im Rahmen einer Studie herausgefunden. Den Autoren zufolge impliziere dies allerdings nicht, dass Stillen automatisch zur Rechtshändigkeit führt.

Genetische Einflüsse nicht zu unterschätzen

Sie verweisen hingegen auf ihre Vermutung, wonach Brusternährung jenen Prozess optimiert, bei dem das Gehirn sich sozusagen für eine bevorzugte Hand "entscheidet". Diese Phase ist in der Medizin auch als Lateralisation des Gehirns bekannt. Für die Forscher ist die Studie daher auch ein Hinweis auf die Notwendigkeit einer langen Brusternährung, genauer zumindest in den ersten 6 bis 9 Monaten.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


09.01.2019

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