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Langes Stillen macht später reich

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Je länger und je mehr Muttermilch die Kinder zu sich genommen hatten, desto deutlicher war der positive Effekt. (stanislav_uvarov - Fotolia.com)

Wer als Baby 12 Monate oder länger gestillt wurde, verdient im Alter von 30 Jahren fast 100 Euro mehr im Monat. Das ergab eine brasilianische Langzeitstudie.

Der Grund für den höheren Verdienst: Inhaltsstoffe in der Muttermilch, wie gesunde Fettsäuren, fördern die Gehirnentwicklung. Langfristig soll einen positiven Effekt auf die Gehaltsentwicklung haben. Die brasilianischen Wissenschafter haben dazu 3.500 Menschen begleitet, die 1982 geboren wurden. Unabhängig von dem Bildungsgrad und Einkommen der Eltern wirkt sich langes Stillen positiv auf das spätere Gehalt der Kinder aus.

So beeinflusst längeres Stillen Babys Leben

Die Forscher verglichen Babys, die weniger als 1 Monat gestillt wurden, mit jenen, die mindestens ein Jahr lang die Brust bekommen haben. Je länger und je mehr Muttermilch die Kinder zu sich genommen hatten, desto deutlicher war der positive Effekt.

 

Diese Auswirkungen ergeben sich durch (mindestens) 1 Jahr Stillen:

  • IQ (Intelligenz Quotient): 4 Punkte höher

  • Schul- bzw. Ausbildung: 0,9 Jahre länger

  • Einkommen: 98 Euro mehr pro Monat

 

Ob sich die Wirkung durch noch längeres Stillen ausweiten ließe, geht aus der Studie nicht hervor.

Längeres Stillen lohnt sich

Das Fazit der Wissenschafter: Bereits im Alter von 30 Jahren macht sich Stillen auch finanziell bezahlt.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


20.03.2015

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