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Warum können wir uns nicht selber kitzeln?

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Lachen müssen die meisten Menschen nur, wenn sie jemand anderes kitzelt. (fizkes / Shutterstock.com)

In Schweden haben Forscher untersucht, wie unterschiedlich das menschliche Gehirn bei Selbst- und Fremdberührungen reagiert.

Von einem anderen Menschen sanft berührt zu werden, kann ein wunderschönes Gefühl sein. Doch warum lässt sich diese Empfindung eigentlich nicht reproduzieren, wenn wir alleine sind? Sich selbst in den Schlaf zu streicheln oder aber auch den eigenen Körper durch Kitzeln zur Weißglut zu bringen, scheint kaum möglich zu sein.

Gehirnaktivitäten beim Streicheln

Wissenschafter der schwedischen Linköping Universität haben im Rahmen einer Studie untersucht, wie das Gehirn in solchen Situationen reagiert. Konkret wurde analysiert, wie unterschiedlich die Verarbeitung von Selbst- und Fremdberührungen reagiert. Mittels einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) wurden die Gehirnaktivitäten der Testpersonen überwacht, während sich diese selbst am Arm streichelten oder aber von einem der Versuchsleiter am Arm berührt wurden.

Das Gehirn will wissen was passiert

Demnach ist die menschliche Schaltzentrale wesentlich passiver, wenn wir uns selbst berühren. Die Ergebnisse passen zu einer Theorie der Hirnforschung, wonach das Gehirn stets versucht, die Konsequenzen unserer Handlungen für das Sinnempfinden zu prognostizieren. Und da der Mensch bei Selbstberührungen besser erahnen kann, was auf ihn zukommt, fällt diese Prognose dem Gehirn leichter und die Aktivität is vergleichsweise gering.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


24.01.2019

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