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Schwangerschaft: Fisch essen macht Kind schlauer

Fisch essen, macht ungeborenes Kind schlauer
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Fisch essen während der Schwangerschaft fördert die Intelligenz des ungeborenen Kindes. (sururu / Fotolia.com)

Zahlreiche Studien belegen den positiven Effekt von regelmäßigen Fischkonsum für unsere Gesundheit. Nun wurde bekannt, dass Schwangere damit sogar die Intelligenz ihres Kindes fördern.

Fisch ist ein unangefochtener Superstar der gesunden Ernährung. Unter anderem hat eine Untersuchung ergeben, dass er vor Darmkrebs schützt, weiters wird er bei Rheuma- sowie Herzerkrankungen empfohlen und der in vielen Fischsorten stark vorkommende Omega 3-Fettsäure werden unzählige Vorteile nachgesagt. Nun wurde ein bislang unbekannter Effekt entdeckt, der durchaus zu verblüffen vermag.

Jahrelange Beobachtung

Am Forschungszentrum für Umweltepidemiologie in Barcelona haben Wissenschafter festgestellt, dass Schwangere durch bewusst verstärkten Fischkonsum die Intelligenz ihres Kindes verbessern können. Bei der groß angelegten Studie wurden die Daten von etwa 2.000 Mutter-Kind-Paarungen über einen Zeitraum von mehreren Jahren untersucht. Die Beobachtung begann jeweils in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten und dauerte bis zum 5. Geburtstag des Kindes. Am Ende dieses Zeitfensters musste der Nachwuchs einen Test über die kognitiven Fähigkeiten durchführen.

Zu viel Fisch schädlich?

Im Schnitt konsumierten die Frauen während der Schwangerschaft zirka 500g Fisch pro Woche. Pro 10g, die mehr gegessen wurden, stieg die Leistung der Kinder an. Bei etwa 600g endet dieser Trend allerdings, noch öfters Fisch zu konsumieren bringt dann keine Vorteile mehr. Ohnehin ist die richtige Balance ein Drahtseilakt, da viele Meerestiere Quecksilber aufnehmen, das in zu großen Mengen wiederum schädlich sein kann. Die US-amerikanische Lebensmittelbehörde etwa empfiehlt Schwangeren zwar, Fisch zu konsumieren, allerdings nicht mehr als 340 Gramm pro Woche.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


25.07.2017

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