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Schwangerschaft: 5 Anzeichen, dass es ein Mädchen ist

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Wird es ein Mädchen oder ein Bub? Und ist das wirklich die wichtigste Frage der Schwangerschaft? (Kalim / Fotolia)

Verschiedene Anzeichen während der Schwangerschaft sollen darauf hindeuten, dass das Kind ein Mädchen wird.

Eigentlich ist es ja egal, aber die meisten werdenden Eltern wollen eben doch wissen, welches Geschlecht ihr Kind haben wird. Und was könnte es da Schöneres geben als ein paar urbane Mythen darüber, welche geheimen Zeichen man in der Schwangerschaft erkennen kann? Wir haben 5 mögliche Anzeichen dafür, dass es ein Mädchen wird:

Anzeichen 1: Starke Morgenübelkeit

Übelkeit am Morgen ist prinzipiell eine ganz normale Begleiterscheinung der Schwangerschaft. Fällt diese aber regelmäßig besonders stark aus, dann, so eine weitläufige Annahme, ist dies ein Anzeichen dafür, dass es ein Mädchen wird. Bisherige Studien zu diesem Thema haben bislang allerdings nur unklare und widersprüchliche Ergebnisse eingebracht.

Anzeichen 2: Extreme Stimmungsschwankungen

Wer auf ein Mädchen schwanger ist, hat ein erhöhtes Östrogen-Level und ist daher anfälliger für starke Stimmungsschwankungen. So lautet zumindest eine häufig genannte Theorie, für die es jedoch keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte gibt.

Anzeichen 3: Baby liegt weiter oben

Der Mythos sagt: Wenn ein Baby relativ weit oben im Körper liegt, ist es wahrscheinlich ein Mädchen. Die Medizin sagt: Stimmt nicht. Wo das Baby liegt, hängt vom Körpertyp, der körperlichen Fitness, sowie der Muskelstärke der Schwangeren ab.

Anzeichen 4: Verlangen nach Zucker

Es ist eigentlich ja ganz einfach. Wenn die Frau während der Schwangerschaft regelmäßig eine regelrechte Gier nach Zucker entwickelt, dann trägt sie ein kleines Mädchen in ihrem Bauch. Ist sie hingegen öfter hungrig auf salziges Essen, ist das ein klares Anzeichen auf einen Jungen. Schade ist in diesem Zusammenhang nur, dass auch für diese Theorie keinerlei wissenschaftliche Belege vorhanden sind.

Anzeichen 5: Schneller Herzschlag des Babys

Bereits recht lange hält sich die Annahme, wonach ein schneller Herzschlag des Fötus auf ein weibliches Geschlecht hinweist. Schon in den späten 90er Jahren wurde dieser Mythos aber in einer Studie deutlich widerlegt. Demnach gibt es keinen Zusammenhang zwischen Herzschlag und Geschlecht des ungeborenen Kindes.

Die Lösung?

Da es für keines der vermeintlichen Anzeichen ausreichende wissenschaftliche Belege gibt, bleibt nur die Ultraschall-Untersuchung. Ab der 20. Schwangerschaftswoche ist es dem Arzt dabei meistens möglich, das Geschlecht festzustellen. Alternativ kann man sich natürlich auch einfach überraschen lassen. Gesellschaftliche Geschlechterunterschiede werden zunehmend lockerer und so darf die Frage "Bub oder Mädchen?" langsam aber sicher in den Hintergrund rücken.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


11.07.2018

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