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Österreich: Viele wohnen in Schimmelwohnung

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Fast jeder fünfte Österreicher lebt in einer Schimmelwohnung. (Pixabay.com)

Fast jeder 5. (!) Österreicher lebt in einer Schimmelwohnung, wie eine aktuelle Studie zeigt. Schimmel kann langfristig zu schweren Atemproblemen wie Asthma oder auch Allergien führen.

Schimmel  an den Wänden  ist eine gesundheitliche Gefahr, die neben kurzfristigen Symptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auch dauerhafte Probleme hervorrufen kann. Eine neue Studie stellte nun fest, dass diese Konsequenzen von Österreichern stark unterschätzt werden: Fast jeder Fünfte lebt in einer Schimmelwohnung.

Viele Haushalte mit Kindern betroffen

Eine österreichische Untersuchung hat ein großes nationales Problem ans Licht gebracht. Demnach leben 18% der Österreicher in einer von Schimmel befallenen Wohnung. In mehr als 1/3 der betroffenen Haushalte leben außerdem Kinder. Das Gesundheitsrisiko, das damit einhergeht, Ist vielen nicht bewusst: Nicht einmal jeder vierte Befragte vermutete, dass Schimmel einen starken Einfluss auf die Gesundheit haben könnte. Dabei können durch eine andauernde Belastung z.B. Allergien oder Asthma auftreten.

Schimmel verhindern

Besonders gefährdet sind übrigens Badezimmer und Schlafzimmer. Der häufigste Grund für einen Befall ist hohe Luftfeuchtigkeit. Auch kann es sich rächen, bestimmte Räume bewusst nicht zu heizen – Kälte begünstigt Schimmelbildung. Entscheidend ist in jedem Fall, richtig zu lüften. Dafür sollten Sie jeden Tag jeweils am Morgen und am Abend sämtliche Fenster komplett mindestens 5 Minuten lang öffnen, um die komplette Wohnung durchzulüften.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


29.05.2015

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