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Bei seltener Krankheit: Luftröhre aus 3D-Drucker

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Bei der Krankheit TBM ist die Luftröhre geschwächt - Als Behandlungmethode steht jetzt eine Schiene für die Luftröhre zur Verfügung. (Pixabay.com)

Sie werden als die neueste Sensation am Technikmarkt angepriesen. Von einem großen Nutzen sind 3D-Drucker heutzutage aber noch nicht. Womöglich ändert sich dieser Umstand allerdings schon bald.

Wie ein erster Testlauf ergab, könnten die technischen Wunderdinger zu regelmäßigen Lebensrettern avancieren. Mit ihrer Hilfe wurden Schienen produziert, die die Luftröhre bei einer selten auftretenden Krankheit unterstützen sollen. Die Leiter des Projektes sehen in der Methode großes Potenzial.

3D-Drucker sehr flexibel

Ein amerikanisches Forscherteam hat eine ungewöhnliche Methode entdeckt, um die seltene Krankheit TBM zu behandeln. Bei dieser ist die Luftröhre geschwächt und kann eventuell kollabieren. Als Behandlungsmethode hat man in Michigan, U.S.A., mit Hilfe eines 3D-Druckers Schienen produziert. Durch die hohe Flexibilität des Gerätes konnte jede Schiene an den einzelnen Patienten angepasst werden.

Luftröhren-Schiene bisher immer erfolgreich

Eingesetzt wurden diese Schienen bereits im Säuglingsalter. Dazu wurde ein Material verwendet, das während des Wachstums der Kinder seine Form ändern konnte. Getestet wurden die Schienen bislang an drei Kindern, wobei jede Behandlung erfolgreich war. Wenngleich das erst eine sehr kleine Gruppe ist, könnte die Methode in Zukunft zum medizinischen Standard werden.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


06.05.2015

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