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Badeunfälle: Kinder beim Schwimmen immer beobachten

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Ein Badetag ist garantiert schön, allerdings sollte man die Kinder nie unbeaufsichtigt lassen. (Pixabay.com)

Jährlich ertrinken in Österreich 2 bis 3 Kinder, andere sind nach einem Unfall von schweren bleibenden Hirnschäden betroffen. Angesichts des Kindersicherheitstages erklären Experten, worauf Eltern achten müssen.

Wenn Kinder im Wasser untergehen, handelt es sich meistens um einen sehr schnellen, stillen Vorgang. In dieser Unsichtbarkeit liegt die große Gefahr von Badeunfällen, die abgesehen von tödlichem Ertrinken auch zu schweren, lebenslangen Hirnschäden führen können. Angesichts des Kindersicherheitstages am 10. Juni warnt der Verein "Große schützen Kleine" vor derartigen Fällen und gibt Tipps, wie sie sich vermeiden lassen.

Stete Beobachtung

Oberste Regel sei auf jeden Fall, dass Kinder im Wasser niemals aus den Augen gelassen werden dürfen. Auch jene, die das Schwimmen vor kurzem erlernt haben, sollten stets unter Kontrolle der Eltern bleiben, bis sich die neu erworbene Fähigkeit wirklich bewährt hat. Gerade beim ersten Urlaub am See oder Meer kommt es zu einer neuen Situation, die oftmals überfordernd wirken kann.

Schwimmhilfen kein Wundermittel

Von dieser ständigen Kontrolle ist auch bei der Verwendung von Schwimmhilfen nicht abzusehen. Denn auch Schwimmflügel können wegen eines vorher unerkannten Defekts plötzlich ihre Funktion verlieren. Luftmatratzen oder Ähnliches können schnell verloren gehen, wie erst vor wenigen Tagen ein tragischer Fall in Österreich zeigte. Beim Schwimmen im See erschrak ein 11-jähriges Mädchen aufgrund einer vorbeischwimmenden Schlange, verlor dadurch ihre Schwimmhilfe und ging prompt unter - der Ausgang ist noch ungewiss.

Zuerst im Wasser suchen

Ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit kann also leider tragische Folgen haben, bei vielen Badeunfällen sind Erwachsene eigentlich ganz in der Nähe. Neben der steten Beobachtung sollten sich Eltern angewöhnen, beim Verschwinden eines Kindes zuerst im Wasser zu suchen. Angesichts der Ertrinkungsgefahr kann jede Sekunde entscheidend sein. Private Pools sowie Biotope oder Teiche sollten durch einen Zaun abgesichert werden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


10.06.2016

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