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Katzenkot fördert den Unternehmergeist in uns

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Katzen sind nicht nur süß, sondern könnten auf Umwegen auch unsere Karriere fördern. (LIGHTFIELD STUDIOS / Fotolia)

Ein internationales Forscherteam hat erkannt, wie sich Katzenkot auf unsere Karriere auswirken kann.

So großartig Tiere auch sind, mit deren Ausscheidungen können wir meist denkbar wenig anfangen. Doch ein internationales Forscherteam, mit Vertretern aus Deutschland, Spanien, China und den USA, schickt sich nun an, unser Bild vom Kot bestimmter Vierbeiner für immer zu ändern.

Keine Kostprobe nötig

Denn Katzenkot soll im Menschen den Unternehmergeist wecken. Zum Glück für die Ambitionierten unter uns muss das Häufchen nicht vernascht werden, es soll bereits der indirekte Kontakt mit Toxoplasma gondii reichen. Mit diesen Parasiten sind manche Katzen, in Zentraleuropa Schätzungen zufolge etwa 1 %, infiziert. Sie werden von ihren Trägern ausgeschieden und lauern in weiterer Folge im Katzenkot.

Drei Schritte zur Erkenntnis

Zu dem kurios anmutenden Ergebnis kamen die Forscher mittels einer dreiteiligen Studie. Zunächst konnte man erkennen, dass Schüler, die positiv auf T. gondii getestet wurden, eher einen Wirtschaftsabschluss machten als andere. Im zweiten Schritt fokussierte man sich auf Profis, die Unternehmer-Events besuchten. Hier ging ein positiver T. gondii-Test mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einher, dass man bereits ein Unternehmen gegründet hatte.

Mehr gondii, weniger Versagensängste

Abschließend wurden auch noch globale Auffälligkeiten entdeckt. In Ländern mit überdurchschnittlich vielen T. gondii-Infektionen gibt es zugleich erhöhte Unternehmeraktivität. Zudem ist dort auch der Anteil an jenen Personen geringer, die zwar gerne ein Unternehmen gründen würden, dies aber aus Angst vor dem Scheitern nicht tun.

Gefahren nicht unterschätzen

Allzu intensives Katzenkot-Schnüffeln ist aber dennoch keine gute Idee. Eine menschliche Infektion mit dem Parasiten, bekannt als Toxoplasmose, wird unter anderem auch mit psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Schizophrenie in Verbindung gebracht. Schwangere müssen besonders aufpassen. Eine Toxoplasmose kann zu einer Fehlgeburt führen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


26.07.2018

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