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Wütender Facebook-Post klärt über Kaiserschnitt auf

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Wie ein Baby auf die Welt kommen soll ist bis heute ein stark diskutiertes Thema. (Pexels.com)

Obwohl er nicht immer freiwillig erfolgt, gilt der Kaiserschnitt in vielen Kreisen immer noch als einfacher Ausweg. Eine junge US-amerikanische Mutter räumt in einem wütenden Facebook-Post mit dem Mythos auf.

Die Möglichkeit des Kaiserschnitts ist bei Geburtskomplikationen manchmal unumgänglich und hat schon so manch schwierige Situation gerettet. Dennoch ist die Methode gerade unter Müttern relativ umstritten, viele sehen in ihr einen einfachen Ausweg. Schließlich würde man sich somit die Anstrengungen einer "normalen" Geburt weitestgehend ersparen.

Nachfragen Fehlanzeige

Eine junge Frau aus den USA musste nun feststellen, dass die wahren Hintergründe viele nicht wirklich zu interessieren scheinen. In einem Facebook-Post, der mittlerweile zehntausende Leser erreicht hat, beschwert sich Raye Lee lautstark über die Kritiker ihres Kaiserschnitts. Ihren Text eröffnet sie mit einer von Sarkasmus geprägten Nacherzählung der Geburt ihres Sohnes.

Herrliches Erlebnis?

Es sei sehr angenehm gewesen, 38 Stunden in den Wehen gelegen zu haben, ehe ihr Kind in eine Notlage geraten sei. Außerdem wäre es ja ein Klacks, sich von dem Eingriff zu erholen. Schließlich gibt sie den sarkastischen Ton auf und erklärt ihre echten Gefühle. Der Kaiserschnitt hätte die schlimmsten Schmerzen ihres ganzen Lebens verursacht und sei absolut nicht jenes Erlebnis gewesen, das sie sich für die Geburt ihres Sohnes gewünscht hätte. Außerdem würde sie die Nachwirkungen des Eingriffs weiterhin spüren.

Immer mehr Kaiserschnitte

Am Ende findet Lee trotz ihrer Wut positive Worte. Wenn es sein müsste, würde sie die komplizierte Geburt jeden Tag wieder ertragen, nur um das Lächeln ihres Kindes sehen zu können. Medizinisch notwendig wird ein Kaiserschnitt bei verschiedenen Komplikationen, wie etwa einer Querlage des Ungeborenen oder einer Frühgeburt. In Österreich wird er aktuell bei 29% der Geburten durchgeführt, Tendenz steigend. 

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


31.08.2016

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