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Keine Bussis für den Igel

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Igel sind süß, intensives Knuddeln kann aber auch gefährlich sein. (koenigpunk / Shutterstock.com)

Eine öffentliche Institution warnt Haustierbesitzer vor allzu intensiven Kuscheleinheiten mit Igeln.

Igel sind definitiv unterbewertet. Wer sich mal ein wenig intensiver mit den kleinen, stacheligen Kügelchen auseinandersetzt, wird schnell feststellen wie süß die schüchternen Tiere eigentlich sind. Und dennoch warnt eine US-amerikanische Gesundheitsinstitution nun davor, mit Igeln allzu sehr auf Tuchfühlung zu gehen.

Salmonellen lauern

Mit den Stacheln hat diese Warnung nichts zu tun, es geht vielmehr um eine mögliche Ansteckungsgefahr. Aktuellen Zahlen zufolge haben sich letzte Woche landesweit 11 US-Amerikaner über Igel mit Salmonellen angesteckt. Ein absolutes Kuschelverbot für Igelbesitzer wird natürlich nicht ausgesprochen, allerdings sollten die Hände nach dem Kontakt gründlich gewaschen werden. Von lieb gemeinten Küsschen ist abzuraten.

Symptome einer Infektion

In den USA ist dies nicht der erste Salmonellenausbruch, der mit Igeln in Verbindung gebracht wurde. Bereits 2013 waren 26 Menschen davon betroffen, eine Person starb sogar an den Folgen. Typische Symptome einer Salmonelleninfektion sind Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen und Fieber. In schweren Fällen kann es zu einer Hirnhautentzündung kommen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


30.01.2019