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Darf das Haustier mit ins Bett?

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Mit dem Haustier im Bett ist es besonders kuschlig, vor Krankheiten sollte man allerdings aufpassen. (Pixabay.com)

Für gute Haustierbesitzer ist der geliebte Vierbeiner ein nahezu gleichwertiges Familienmitglied. Aber können sich Menschen durch zu inniges Kuscheln mit Krankheiten anstecken?

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen und Katzen zählen zu den kuschligsten Lebewesen auf Mutter Erde. Dementsprechend weit geht die Liebe zu unseren Haustieren, die wir idealerweise hegen und pflegen, als wären sie ganz normale Familienmitglieder. Darüber, ob diese Zuneigung manchmal auch etwas zu weit geht, machen sich medizinische Experten bereits länger Gedanken.

Was sind Zoonosen?

Als Zoonosen werden jene Krankheiten bezeichnet, die zwischen Mensch und Tier übertragen werden können. Bekannteste Erkrankung dieser Art ist vermutlich die Tollwut, die in Österreich mittlerweile ausgerottet ist. Es gibt jedoch eine Reihe anderer Zoonosen, die man sich vom vierbeinigen Liebling holen kann: Milben, Salmonellen oder Spulwürmer werden in erster Linie durch Bisse übertragen, Katzenkot kann Toxoplasmose verursachen.

Flöhe als Zwischenwirte

Ebenso wenig unterschätzt werden dürfen bestimmte Parasiten wie beispielsweise Flöhe. Diese fungieren als Zwischenwirte und können bei sehr intensiven Kuscheleinheiten Krankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen. Hierbei sind ältere Personen und jene, die aufgrund einer Krankheit ein geschwächtes Immunsystem haben, besonders gefährdet.

Regeln einhalten

Haustierbesitzer sollten also ihren Tieren nicht übertrieben nahekommen, dennoch ist das Kuscheln mit den Tieren natürlich nicht verboten. Selbst das gemeinsame Schlafen im Bett stellt kein Problem dar, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. So sollten Impfungen sowie Entwurmungen regelmäßig vom Tierarzt durchgeführt werden. Waschen Sie sich nach intensiven Kuscheleinheiten die Hände und sorgen Sie dafür, dass Hund und Katz von Parasiten befreit und durch Impfungen keine Krankheitsüberträger werden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


21.03.2016

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