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Die 5 häufigsten Handy-Krankheiten

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Wer sich zu lange mit dem Handy beschäftigt, kann krank werden. (contrastwerkstatt - Fotolia.com)

Ohne die Fortschritte der Technik wäre die Medizin bei weitem nicht das, was sie heute ist. Allerdings entstehen auch neue Krankheitsbilder, wie die 5 häufigsten Handy-Krankheiten zeigen.

Eine Welt ohne Smartphones ist heutzutage kaum mehr vorstellbar. Dabei ist es keine 20 Jahre her, als selbst einfache Mobiltelefone noch Ausnahmeerscheinungen waren. Der Siegeszug der Handys hat diverse Lebensbereiche entscheidend vereinfacht, die intensive Nutzung geht aber auch mit Gesundheitsrisiken einher. Hier sind die 5 häufigsten durch Handy-Konsum ausgelösten Krankheiten:

Handy-Krankheit 1: Sehnenentzündungen

Lange, monotone Bewegungsabläufe fordern die Entstehung von Sehnenentzündungen, im Zusammenhang mit Computerarbeit wird gerne auch vom "Mausarm" gesprochen. Auch Handynutzer sind vor der Gefahr nicht gefeit, so kann etwa stundenlanges Nachrichtentippen zu einer Entzündung in den Daumengelenken führen. In diesem Zusammenhang sprechen manche vom "SMS-Daumen" oder, in Verweis auf ein erfolgreiches Chat-Programm, von "WhatsAppitis".

Handy-Krankheit 2: Handy-Nacken

Wer in typischer Position von oben herab aufs Handy blickt, hält seinen Kopf dabei um etwa 45 Grad geneigt. Dadurch wirken um die 20 Kilogramm auf unseren Nacken, was diesem über einen längeren Zeitraum schlichtweg nicht guttut. Tipp: Halten Sie das Handy etwas höher und näher an die Augen - so bleibt der Kopf gerader und der Nacken wird geschont.

Handy-Krankheit 3: Phantom Vibration Syndrome

Ein kurzes Vibrieren des Smartphones in der Hosentasche weist auf neue Nachrichten hin. Mittlerweile haben wir uns so an den Effekt gewöhnt, dass wir kleine, unkontrollierbare Muskelzuckungen immer öfter als Handy-Vibration fehlinterpretieren. In der Medizin hat das Phänomen sogar schon einen Namen: Phantom Vibration Syndrome.

Handy-Krankheit 4: Handy-Ellbogen

Was bei all den Möglichkeiten eines Smartphones gerne in Vergessenheit gerät: Man kann damit auch telefonieren. Wer genau das regelmäßig und sehr lange tut, riskiert womöglich die Entwicklung eines Handy-Ellbogens. Durch die verkrampfte Haltung beim Telefonieren kann es zu einer Überanstrengung des Ellennervs kommen, die Folgen sind Durchblutungsstörungen und Taubheitsgefühl.

Handy-Krankheit 5: Smartphone-Sucht

Pessimisten sprechen davon, dass bereits jeder zweite Jugendliche von einer Smartphone-Sucht betroffen ist. Selbst wer optimistischer an die Sache herangeht, wird erkennen müssen, dass immer mehr Menschen eine regelrechte Abhängigkeit von ihren Handys entwickeln. Falls Sie sich selbst für gefährdet halten, versuchen Sie zumindest für ein paar Stunden bewusst ohne Smartphone auszukommen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


13.05.2016

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