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Diese Gegenstände finden Ärzte im After!

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Ei, Besenstiel, Gemüse, Zahnbürsten... (Radiopaedia)

So unterschiedlich sind Sexfantasien: Zur sexuellen Befriedigung verwenden Menschen auch Haushaltsgegenstände wie Besenstiele, Gemüse, oder Glühbirnen. Wenn diese im Rektum (hinter dem After) stecken bleiben, muss der Arzt ran.

Ärzte sammelten weltweit Röntgenbilder ihrer Patienten, die verschiedene Dinge in ihren After geschoben hatten. Weil sie dort stecken blieben, ließ sich ein Besuch in der Notaufnahme nicht vermeiden. Auf Radiopaedia, einer medizinischen Röntgen-Website, ist die Bilder-Galerie der kuriosen Dinge zu finden und kann von medizinischem Personal erweitert werden. Ärzte warnen: Ungeeignete Gegenstände in den After zu schieben, kann zwar lustvoll sein, aber auch Nebenwirkungen haben. Im schlimmsten Fall kann der Darm durchstoßen werden, was sogar tödlich enden kann.

Diese Dinge wurden im Rektum gefunden

Was wie ein Einzelfall klingt, ist medizinischer Alltag. Folgende Gegenstände wurden von Ärzten in ihren Patienten gefunden und per Röntgenbild dokumentiert.

  • Flaschen

  • Verschiedene Sex-Toys (Vibratoren, Analketten, etc.)

  • Axt (stumpfes Ende)

  • Besenstiel

  • Gemüse

  • Zahnbürsten

  • Glühbirnen

  • u.v.m.

 

Besondere Stimulation erhoffen sich manche auch von Tieren, die in den After geschoben werden. Rennmäuse oder Aale aus der Zoohandlung sind beliebt. Da sie sich dort bewegen, erfolgt eine rektale Stimulation.

Was tun, wenn etwas im After steckt?

Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei Gegenständen im After um einen Notfall, der sachlich als solcher behandelt werden muss. In erster Linie geht es darum, das feststeckende Objekt wieder zu entfernen. Eine händische Rektaluntersuchung hilft, die Lage zu bestimmen. Auch ein Röntgen kann dabei helfen. Je nachdem, wie tief das Ding im Rektum steckt, kann bei der Entfernung eine Narkose nötig werden. Das kann dem Patienten Schmerzen ersparen. Da die gesamte Hand eines Arztes durch den After passt, kann der Gegenstand meist ohne Operation herausgezogen werden.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


09.02.2015

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