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Kann Fernsehen zu Lungenembolie führen?

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Stundenlang vor dem Fernseher zu hocken ist womöglich keine gute Idee. (Pixabay.com)

Die verbesserten Möglichkeiten der Technik haben dafür gesorgt, dass sich das Fernsehverhalten stark verändert hat. Das bekannte "Binge Watching" ist in Sachen Gesundheit aber bedenklich.

Allseits beliebte TV-Programme wie etwa die Fantasy-Serie "Game of Thrones" sorgen mittlerweile für mindestens ebenso viel Begeisterung wie die neuesten Kino-Blockbuster. Es ist aber nicht nur die deutlich gestiegene Qualität der Fernsehinhalte, die das Nutzenverhalten verändert hat. Dank moderner technischer Mittel ist es möglich, dutzende Folgen einer Serie am Stück zu konsumieren - im neuen Sprachgebrauch wird das auch "Binge Watching" genannt.

Risiko steigt mit Dauer

Bei dieser immer populärer werdenden Praxis könnte aber ein Gesundheitsrisiko versteckt sein. Denn pro 2 Stunden, die wir täglich fernsehen, erhöht sich unsere Gefährdung für eine tödliche Lungenembolie um drastische 40%. Zum Vergleich: Wer mehr als 5 Stunden pro Tag vor dem Fernseher verbringt, hat ein doppelt so hohes Risiko wie jene, die weniger als 2,5 Stunden in den TV-Konsum investieren.

Spaziergang einlegen

Zur Lungenembolie kommt es durch eine Blockade der Blutgefäße in den Beinen. Angesichts des Siegeszugs der "Binge Watching"-Praxis sollten diese Erkenntnisse durchaus zum Nachdenken anregen. Die Studienautoren empfehlen daher, Fernseh-Nachmittage zumindest für einen kurzen Spaziergang zu unterbrechen oder aber ein Mal pro Stunde kleine Dehnübungen durchzuführen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


27.07.2016

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