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Rauchen: 1.000 Tote in 5 Wochen

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Die Initiative Don't Smoke fordert einen umfassenden Nichtraucherschutz. (Pixabay.com)

Vor 5 Wochen startete die Experten-Initiative "Don’t smoke", die sich für den Schutz der Gesundheit von Rauchern und Nicht-Rauchern einsetzt. Seit Beginn der Initiative sind 1.000 Menschen in Österreich an den Folgen des Rauchens gestorben.

1.000 verstrobene Menschen - in 5 Wochen sind das doppelt so viele, als in einem ganzen Jahr im Straßenverkehr sterben. Im Jahr 2013 gab es in Österreich insgesamt 453 Verkehrstote. Um die Zahl der Toten aufgrund des Zigarettenrauches langfristig senken zu können, müssen aktiv gesundheitspolitische Maßnahmen gesetzt werden, und diese möchte Don’t Smoke weiterhin öffentlichkeitswirksam einfordern.

Ziele von Don’t Smoke

Bisher werden in Österreich selbst die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Tabakkontrolle nicht immer eingehalten bzw. durchgesetzt. Nötige Anpassungen der Gesetze zu einem verbesserten Raucher- und Nicht-Raucherschutz sind nicht in Sicht. Der Initiative geht es nicht um eine Ausgrenzung von Rauchern, sondern um eine Verbesserung der gesundheitspolitischen Lage aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in Österreich.

 

Deshalb fordert die Initiative Don't smoke:

  • einen umfassenden Nichtraucherschutz

  • einen besseren Jugendschutz

  • einen besseren Raucherschutz

  • die Unterstützung betroffener Betriebe

  • die Umsetzung internationaler Standards

 

Um diese Ziele zu erreichen, hat Don’t smoke bisher 7.000 Petitionsstimmen gesammelt. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen bekannten Institutionen und prominenten Fürsprechern.

Rauchen: Gesundheitliche Auswirkungen

Lungenkrebs ist eine der Spätfolgen des Rauchens - er bleibt oft zu lange unbemerkt - Aber nicht nur die Zellen der Lunge verändern sich bei Lungenkrebs, auch die Zellen von Mund und Nase entarten - ein Lungenkrebs-Schnelltest ist zurzeit in Entwicklung.  Erst kürzlich wurden Studienergebnisse veröffentlicht, denenzufolge Rauchen das Erbgut verändert: So soll Rauchen Y-Chromosomen zerstören.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


09.12.2014

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