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Geldmaschinen bringen Bakterien als Bonuszahlung

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Wer Geld beim Bankomaten abhebt, wird vielleicht Opfer einer Bakterienschleuder. (guruXOX - Fotolia.com)

Wenngleich das bargeldlose Treiben in vielen Lebenslagen schon zur Realität geworden ist, bleiben Bankomaten für viele unverzichtbar. Doch außer Geld bekommt man dort noch etwas: Bakterien.

Während Bargeld früher praktisch unverzichtbar war, um durch den Alltag zu kommen, nimmt seine Bedeutung heutzutage immer mehr ab. Mittlerweile ist es auch in vielen kleineren Geschäften schon möglich, binnen weniger Sekunden die zu zahlende Summe bequem vom Konto abziehen zu lassen. Bis zur regelmäßig prophezeiten bargeldlosen Zukunft wird es aber trotzdem noch einige Zeit dauern.

Was lebt denn da alles?

Solange wir auf die endgültige Vollautomatisierung unserer Zahlungswege warten, gibt es um Bankomaten praktisch kein Herumkommen. In diesem Zusammenhang sorgt eine neue Studie, durchgeführt an einer New Yorker Universität, wohl bei vielen für Stirnrunzeln. Denn dabei wurden die Bankomaten der Weltstadt auf Bakterien untersucht, das Ergebnis vermag zu schockieren.

Bunter Bakterienmix

Auf einer Geldmaschine wurde etwa Toxoplasma entdeckt, das die stark ansteckende Toxoplasmose hervorrufen kann. Die Krankheit ist vor allem bei Schwangeren relevant und macht sich durch grippeähnliche Symptome bemerkbar. Andere interessante Funde waren unter anderem für den Darm gefährliche Bakterien sowie Käfer, die mit der Sexualkrankheit Trichomoniasis in Verbindung gebracht werden.

Keine große Gefahr

In Panik verfallen müssen die New Yorker nach Angaben der Studienautoren allerdings nicht. Es sei nämlich noch nicht geklärt, ob die erwähnten Bakterien in einer relevanten Menge aufzufinden seien. Wahrscheinlich sei ihr Aufkommen relativ gering und damit im Prinzip auch unbedenklich. Mit einem allzu guten Gefühl wird man im Big Apple demnächst aber wohl dennoch nicht zur Geldmaschine laufen.

Immer ein Mittel dabei

Wenngleich natürlich keine Stadt in Österreich mit den New Yorker Dimensionen mithalten kann, dürfte die Problematik auch hier nicht allzu anders aussehen. Selbst der größte Bakterien-Phobiker muss aber keineswegs auf den Bankomat verzichten, auch die Bezahlautomaten in Geschäften sollten nicht tabu sein. Sinnvoller ist es, stets ein kleines Fläschchen mit Handdesinfektionsmittel dabei zu haben. Derartige Produkte sind in jedem Drogeriemarkt erhältlich.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


23.11.2016

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