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Geschockte Mutter warnt vor Baby-Bussis

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Dem Baby selbst tut übermäßiges Abbusseln womöglich gar nicht gut. (Pexels.com)

Eine britische Mutter warnt auf Facebook davor, dass Verwandte und Freunde Neugeborene mit Küssen überhäufen. Hintergrund ist eine nicht ungefährliche Herpes-Infektion ihrer neugeborenen Tochter.

Die Situation ist wohl den meisten Müttern bestens bekannt: Von der Großtante bis zur besten Freundin möchte jeder Bekannte und Verwandte möglichst rasch das Neugeborene zu Gesicht bekommen. Zumindest auf das fast schon rituelle Abbusseln des Babys sollte dabei aber verzichtet werden, wie der Facebook-Aufruf einer Britin warnt. Dabei beruft sie sich aber nicht auf unbegründete Ängste, sondern berichtet von einem eigenen schockierenden Erlebnis.

Herpes nicht immer erkennbar

Denn Claire Hendersons Tochter Brooke wurde mit Herpesviren infiziert. Schuld daran war ein Freund, der das Baby bei einem gut gemeinten Küsschen mit Herpes ansteckte. In dem auf Facebook verbreiteten Beitrag erklärt Henderson, dass der Besucher keine äußerlichen Anzeichen einer Infektion gehabt hätte. Bei Neugeborenen kann akuter Herpes, wenn er nicht sofort effizient behandelt wird, zu Gehirnschäden oder Leberversagen führen. Soweit kam es bei der kleinen Brooke glücklicher Weise nicht, sie ist mittlerweile wieder wohlauf.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


29.09.2015

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