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Comic-Held: Ant-Man ist schwer krank

Frau liest Comics über Ant-Man
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Zum Glück nur Fiktion: Ein bestimmter Comicheld wäre im echten Leben schwer krank. (durantelallera / Fotolia)

Ein US-Wissenschafter unterstellt der populären Comic-Figur schwere gesundheitliche Probleme.

Zu den vielen Comics-Superhelden, die in den letzten Jahren die Kinoleinwände erobert haben, zählen auch Ant-Man und Wasp. Die beiden Figuren besitzen die Fähigkeit, jederzeit so klein wie eine Ameise bzw. eine Wespe werden zu können, ohne dabei die menschlichen Kräfte einzubüßen. Würden die Helden tatsächlich existieren, hätten sie allerdings erhebliche gesundheitliche Probleme.

Sauerstoffbedarf bleibt gleich

Zu diesem Ergebnis kommt der amerikanische Wissenschafter Max Mikel-Stites, der seine neueste Studie den Comicfiguren gewidmet hat. Da die beiden Helden in der Miniaturausgabe genauso stark sind wie als großgewachsene Menschen, verändert sich, so seine Schlussfolgerung, auch der Sauerstoffbedarf nicht. Mit dem verkleinerten Körper fallen die einzelnen Atemzüge allerdings naturgemäß wesentlich kleiner aus.

Kopfschmerzen, Übelkeit, Lebensgefahr

Die kritische Folge wäre demnach ein akuter Sauerstoffmangel, der in etwa mit jenem vergleichbar ist, den Bergsteiger in extremen Höhen erleben. Ameisen-Mann und Wespen-Frau könnten daher eventuell sogar in Lebensgefahr geraten. Vermutlich würden sie aber zumindest über Symptome einer Höhenkrankheit klagen, die von Kopfweh und Übelkeit bis hin zu Flüssigkeitsbildung in der Lunge reichen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


28.11.2018

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