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Zu viel Zucker führt zu Übergewicht und Diabetes

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Durch ein Übermaß an Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken werden bereits unsere Kids auf die Geschmacksrichtung "süß" gepolt. Zu viel Zucker macht jedoch krank. (Pixabay)

Die Österreicher essen zu fett und zu viel... und zu süß. Um Übergewicht und Folgeerkrankungen wie Diabetes vorzubeugen rät die Österreichische Diabetes Gesellschaft zu einer Senkung des Zuckerverbrauchs. 

50 - 60 Prozent aller Österreicher tragen zu viele Kilos auf den Rippen. Tendenz steigend. Das Beunruhigende daran: Übergewicht fängt vielfach schon in Kindheitsschuhen an. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass bereits 30 Prozent der 14-jährigen übergewichtig oder schwer übergewichtig (adipös) sind. Der übermäßige Konsum von Zucker, beispielsweise in Form von Softdrinks, steht mit der Entstehung von Übergewicht, Adipositas und Diabetes in engem Zusammenhang.

Zucker + Bewegungsmangel machen krank

50 - 60 Prozent aller Österreicher tragen zu viele Kilos auf den Rippen. Tendenz steigend. Das Beunruhigende daran: Übergewicht fängt vielfach schon in Kindheitsschuhen an. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass bereits 30 Prozent der 14-jährigen übergewichtig oder schwer übergewichtig (adipös) sind. Der übermäßige Konsum von Zucker, beispielsweise in Form von Softdrinks, steht mit der Entstehung von Übergewicht, Adipositas und Diabetes in engem Zusammenhang.

Zucker macht die Leber „fett“

Und noch einen Haken hat das „weiße Gold“: Die überschüssigen Kalorien werden in Form von Körperfett gespeichert. Keine neue Information. Aber: Dieses Fett wird auch in der Leber eingelagert.  Eine Fettleber führt wiederum zu einer Insulinresistenz bzw. verschlechtert eine bereits vorhandene. Bedingt durch diverse Stoffwechselkomplikationen steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Kurz zusammengefasst: Zu viel Zucker veranlasst unseren Körper dazu, den Hut drauf zu hauen. 

Zucker ist „Meister im Verstecken“

Das Tückische: Zuckerhaltige Lebensmittel schmecken nicht zwingend süß. In vielen (Fertig-)Produkten findet Zucker als Konservierungsmittel und Geschmacksträger Verwendung. Insofern ist es nur wenig überraschend, dass neben Fertigsoßen und Dressings selbst manche Wurstsorten beachtliche Mengen Zucker enthalten. Ein Blick aufs Etikett hilft Zuckerfallen zu entlarven. Doch Achtung! Nicht immer ist Zucker auch tatsächlich als solcher ausgewiesen. Manchmal verbirgt er sich auch hinter Bezeichnungen wie Glukose, Glukosesirup, Maltodextrin, Maissirup, Fructose oder anderen.

Fructose ist nicht gesünder

Apropos „Fructose“, also Fruchtzucker: Nicht alles, was nach „Frucht“ klingt ist automatisch gesünder. Ganz im Gegenteil: Künstlich aus billigen Rohstoffen gewonnene Fructose greift negativ in unseren Sättigungsmechanismus ein. Konkret wird das Hunger dämpfende Hormon Leptin gehemmt. Die Folge ist ein Nimmersatt-Effekt, wir brauchen immer mehr süß schmeckenden Nachschub. Ein Teufelskreis. 

Zucker schrittweise reduzieren

Wer Zucker einsparen möchte, muss nicht von heute auf morgen zum Asketen werden. Versuchen Sie stattdessen dort einzusparen, wo es am wenigsten „weh“ tut. Relativ einfach umsetzbar ist das auf dem Getränkesektor. Verbannen Sie zuckerhaltige Getränke wie Limonaden und gesüßte Fruchtsäfte von Ihrem Speiseplan und tauschen Sie diese gegen (natürlich süß schmeckenden) Früchtetee. 

Nachhilfe für die Geschmacksknospen

Unnatürliche und starke Aromastoffe führen dazu, dass unsere Geschmacksknospen allmählich abstumpfen und regelrecht auf „übersüß“ gepolt werden. Geben Sie Ihren Geschmacksnerven ein bisschen Nachhilfe und lassen Sie diese nochmals die Schulbank drücken. Probieren Sie sich beispielsweise durch verschiedene Naturjoghurtsorten durch und entdecken Sie die unterschiedlichen Geschmacksvariationen. Bewusstes Schmecken sensibilisiert Ihre Geschmacksknospen, sodass Sie allmählich wieder feine Nuancen Ihrer Nahrung wahrnehmen. Und letztendlich auch weniger Zucker brauchen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


06.03.2017
QUELLEN
Presseinformation: Österreichische Diabetes Gesellschaft: Österreich isst und kauft zu süß (23.02.2017)

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