×

6 Folgen von Vitamin-D-Mangel

Frau breitet die Arme im Sonnenaufgang aus
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, das der Körper bei Sonneneinstrahlung bilden kann (ryanking999 - Fotolia.com)

Über die Ernährung lässt sich nicht ausreichend Vitamin D zuführen. Der Großteil von Vitamin D wird via Sonnenlicht über die Haut gebildet. Eine Unterversorgung kann Körperfunktionen beeinträchtigen.

Ein Mangel an Vitamin D kann sich auf die Stabilität der Knochen und die Muskelspannung auswirken. Doch auch das Risiko mancher Erkrankungen kann zunehmen, wenn der Vitamin-D-Spiegel zu tief fällt. Dazu gehören einige Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkankungen und Bluthochdruck. Besonders gefährdet für einen Mangel sind übrigens Menschen mit dunkler Hautpigmentierung, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und stillende Frauen und immunschwache Personen. Auch Veganer und Menschen, die sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten, gelten als Risikogruppe. Wir zeigen 6 mögliche Folgen, die ein vorübergehender oder chronischer Vitamin-D-Mangel haben kann.

Folge 1: Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen

Permanent müde und erschöpft? Führen Sie das auf Stress in der Arbeit zurück?  Das muss nicht sein: dahinter kann Vitamin-D-Mangel stecken. Wird der Mangel behoben, verschwinden diese Probleme wie von selbst. Gerade, wenn Erschöpfungssymtpome nur im Winter auftreten, ist ein Mangel als Auslöser wahrscheinlich. Die Ursache sollte jedoch auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Folge 2: Einlagerung von Kalzium in die Knochen vermindert

Der Körper benötigt Vitamin D, um Kalzium in die Knochen einzulagern. Selbst wenn man genug Kalzium mit der Nahrung aufnimmt, ist dieses also nicht vollständig für den Körper verwertbar, wenn Vitamin D fehlt. So kann die Knochendichte abnehmen und es entsteht Osteoporose. Oder die Knochen erweichen (Osteomalazie). Ein spätes Anzeichen für beide Erkrankungen ist eine Neigung zu Brüchen.

Folge 3: Muskelschmerzen

Häufige Muskelschmerzen, vor allem im Bereich der Oberschenkelstrecker und im Schultergürtel, können ebenfalls auf einen Vitamin D Mangel hindeuten. Die Schmerzen lassen nach, wenn der Mangel behoben ist.

Folge 4: Geschicklichkeit eingeschränkt

Probleme mit Muskeln und Knochen, die durch einen Vitamin-D-Mangel entstehen, können gerade im Alter zu verminderter Geschicklichkeit führen. So kann es zu teils schweren Stürzen kommen. Im Alter benötigen diese oft sehr lange, um zu heilen - besonders wenn die Knochenstruktur durch Osteoporose oder Osteomalazie bereits angegriffen ist.

Folge 5: Krebsrisiko erhöht

Ein chronischer Vitamin-D-Mangel kann mit dem Risiko, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören Prostata-, Brust- und Darmkrebs. Wie genau dieser Zusammenhang zu erklären ist, konnte noch nicht vollständig geklärt werden. Es ist jedoch möglich, dass ein Vitamin-D-Mangel das Immunsystem schwächt, und somit die Abwehrleistung gegen Krebszellen eingeschränkt ist.

Folge 6: Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen

Des Weiteren kann der Blutdruck ansteigen, wenn Vitamin D fehlt. Bluthochdruck (Hypertonie) gilt als eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Vitamin-D-Mangel ist hier jedoch nicht der alleinige Auslöser – ein ungesunder Lebensstil wie Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum und Bewegungsmangel spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle.

 

Falls ein Vitamin-D-Mangel vermutet wird, sollte man jedoch nicht selbstständig mit einer Therapie beginnen. Eine ärztliche Untersuchung mit einem Bluttest bringt Aufschluss. Nur so können ein Vitamin-D-Mangel bestätigt und andere mögliche Krankheiten als Ursache ausgeschlossen werden.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


24.06.2015

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at, für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.