×

Studie: Werden Vegetarier älter als Fleischesser?

Image Error
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Fleischlose Ernährung wird in einer aktuellen Studie erneut mit einer höheren Lebenserwartung in Verbindung gebracht. (Photographee.eu - Shutterstock.com)

Sich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren, liegt immer mehr im Trend. Eine neue Studie zeigt auf, ob der Fleischverzicht einen Einfluss auf die Lebenserwartung hat.

Zwischen Magerwahn und Angst vor Übergewicht gefangen, entwickelt unsere Gesellschaft einen immer stärkeren Fokus auf ihre Ernährung. Einer der auffälligsten Trends, der aus dieser Entwicklung hervorgegangen ist, ist der Aufstieg von Vegetarismus sowie Veganismus. Der Verzicht auf Fleisch oder sämtliche Tierprodukte verbindet für die Vertreter einen gesunden Lebensstil mit vorbildlicher Nachhaltigkeit.

4 Jahre länger leben

Inwiefern sich der Fleischverzicht auf die Gesundheit auswirken kann, haben Forscher nun im Rahmen einer groß angelegten Studie untersucht. Die Daten von mehr als 15 Millionen Menschen wurden untersucht, um die Wissenschafter zu einem recht deutlichen Ergebnis zu bringen: Wer auf Fleisch verzichtet, hat dadurch eine um durchschnittlich 4 Jahre höhere Lebenserwartung.

Einfache Formel?

Den Details der Forschung ist zu entnehmen, dass insbesondere ein hoher Verzehr von roten sowie weiterverarbeitetem Fleisch (z.B. Wurst, Speck) unsere Lebenserwartung senken lässt. Damit werden jüngere Erkenntnisse, wonach Wurst Krebs auslösen oder starker Fleischkonsum Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern kann, weiter unterstützt. Dennoch sollte man sich davor hüten, ein vereinfachtes Fazit in Form von "Vegetarier leben länger" zu ziehen.

Denkzettel mit Einschränkung

In erster Linie ist zu beachten, dass Fleischverzicht alleine noch keine Garantie für ein langes Leben darstellt. Das Ergebnis lässt sich zumindest zum Teil auch durch die bewusste und gesunde Ernährung erklären, die ein Großteil der Vegetarier an den Tag legen. Außerdem dürfte, in Maßen genossen, Fleisch noch nicht zwangsläufig ein Gesundheitsrisiko darstellen. Als Denkzettel sollte die Studie dennoch fungieren: Rotes und weiterverarbeitetes Fleisch sollte nur in sehr geringen Maßen konsumiert werden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


10.05.2016 / 06.06.2019

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at, für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.