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Softdrinks als Todesursache

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In den letzten 30 Jahren sollen 184.000 Menschen an den Folgen von Softdrink-Konsum gestorben sein. (Pixabay.com)

Vor der verheerenden Wirkung von Softdrinks warnen viele Experten. Eine neue Studie unterstreicht die Befürchtungen mit einem schockierenden Ergebnis.

Medizinische Experten sind auf Softdrinks nicht gut zu sprechen. Studien zufolge steigern sie das Herzinfarktrisiko, verändern die Entwicklung des weiblichen Körpers und können auch die Gefahr einer Krebserkrankung erhöhen. Auch vermeintlich gesündere Light-Getränke kommen bei Untersuchungen nicht gut weg, sie sind nämlich entgegen den Behauptungen der Hersteller echte Dickmacher. Wie verheerend die süßen Drinks tatsächlich sind, hat eine neue Untersuchung unter Beweis gestellt.

Tod durch Softdrink

Die im U.S.-amerikanischen Boston durchgeführte Studie untersuchte wie viele Menschen zwischen 1980 und 2010 an den Folgen von zuckerhaltigen Getränken gestorben sind. Durchgeführt wurde die ambitionierte Untersuchung mit Hilfe anderer Studien, die die Forscher zusammengetragen und ausgewertet haben. Das Ergebnis schockiert: Im genannten Zeitraum sollen nicht weniger als 184.000 Personen verstorben sein, weil sie zu viele Softdrinks konsumiert hatten.

Aussagekraft schwierig einzuschätzen

Da ein derart langer Zeitraum mit so vielen Personen untersucht wurde, sind die Ergebnisse zumindest teilweise spekulativ. Studien über den durchschnittlichen Konsum zuckerhaltiger Getränke wurden mit Forschungen über die gesundheitlichen Folgen verglichen. Insgesamt wurden mehr als 60 Untersuchungen ausgewertet. Dadurch ist das Resultat zwar nicht zu 100% verlässlich, völlig abwegig ist die genannte Zahl aber mit Sicherheit nicht. Die Grundaussage der Forschung ist in jedem Fall korrekt: Zuckerhaltige Getränke sind, bei übermäßigen Konsum, ein großes Gesundheitsrisiko.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


03.07.2015
QUELLEN
"Estimated Global, Regional, and National Disease Burdens Related to Sugar-Sweetened Beverage Consumption in 2010" von D. Mozaffarian et al. In: Circulation, 2015 (03.07.2015)

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