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Vitaminbombe Schwarzer Holunder

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Holunder ist reich an Vitamin C und enthält Wirkstoffe, die Zellen langsamer altern lässt. (Pixabay.com)

August ist der ideale Monat für die Beeren-Ernte und andere Früchte wie z. B. den Schwarzen Holunder. Denn Holler ist sehr reich an Vitamin C und stärkt das Immunsystem.

Das Wichtigste bei den Hollerfrüchten: Nicht roh verwenden, sondern abkochen bzw. vergären. Als Saft ist Schwarzer Holunder sehr bekömmlich. Heiß genossen hat er bei Erkältungen Hochsaison, da er schweißtreibend und schleimlösend wirkt. In Verbindung mit anderen Wirkstoffen (wie z.B. Ingwer) wird er gegen Husten einsetzt.

Eignet sich nicht für Smoothie

Schwarzer Holunder enthält den Inhaltsstoff Sambunigrin. Er führt bei rohem Verzehr der Hollerfrüchte zu Brechreiz bwz. Verdauungsstörungen. Daher rohe Früchte nicht zu Smoothies verarbeiten oder ins Joghurt rühren! Der Stoff Sambunigrin wird bei Erhitzen unschädlich.

Wie gesund ist Holler?

Holler enthält….

  • hohe Mengen an Vitamin C und Vitamin B.

  • Antioxidantien: In Farbstoff des Hollers ( der übrigens früher zum Färben verwendet wurde und auch aus T-Shirts fast nicht mehr rausgeht) sind Antioxidatien enthalten, die Alterungsprozesse der Zelle verlangsamen.

  • Polyphenole: Sie werden aus den Früchten des Schwarzen Holunders gewonnen und können z.B. bei Diabetikern bzw. stark Übergewichtigen das Risiko von Gefäßschäden verringern.

 

Holundersaft wird bei Erkältung, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf eingesetzt.

Saft für die Husten- und Schnupfenzeit

Holunder lässt sich zum Beispiel gut zu Saft verarbeiten. Dafür 2 Kilogramm Beeren mit 400 Milliliter Wasser 20 Minuten einkochen. Das Ganze pürieren, durch ein Tuch passieren und mit etwas Zucker abschmecken. Übrigens: Ein Teil des Safts lässt sich gut in Eiswürfelbeuteln einfrieren. Die Würfel können später Mineralwasser oder Eistee aufpeppen.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


14.08.2015
QUELLEN
Iss dich jung, E. Derndorfer, M. Minoggio, P. Rust, 1. Auflage, Goldegg Verlag, Wien, 2009

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