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Schnell erklärt: Was ist Brainfreeze?

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Zu schnell sollte man kalte Getränke oder Eis lieber nicht genießen, sonst steht dem Brainfreeze nichts im Wege (Pixabay).

Wer sein Eis gierig verschlingt oder ein kaltes Getränk zu schnell hinunterstürzt, kann es mit einem stechenden Kopfschmerz zu tun bekommen. Wieso kommt es zum Brainfreeze und was hilft dagegen?

So sehr wir im Winter über die kalten Temperaturen jammern, so sehr sind viele von uns im Hochsommer wiederum mit der Hitze überfordert. Kalte Softdrinks oder ein Eis gelten zwar nicht unbedingt als gesund, dennoch fällt es bei 35 Grad im Schatten schwer, ihnen zu widerstehen. Wer seine Erfrischung besonders rasch verzehrt, wird für die Ernährungssünde oftmals sofort bestraft. Denn dann kommt es zu einem stechenden Schmerz im Kopf, der im Englischen lässig Brainfreeze - also quasi Hirnfrost - genannt wird.

Zu viel Blut

Dieser Effekt wird zwar gerne ins Reich der Fabeln bzw. Einbildungen verwiesen, ist aber mit Studien eindeutig belegbar. Ausgelöst wird der Schmerz dadurch, dass zu viel Blut ins Gehirn gerät. Die Kälte am Gaumen signalisiert dem Körper, dass die Gefäße erweitert werden müssen, um warmes Blut ins Gehirn zu pumpen. Das sorgt allerdings für erhöhten Druck und so kommt es zu kurzem Kopfweh.

Zunge an den Gaumen drücken

Bedenklich ist der Brainfreeze nicht, im Normalfall vergeht der Schmerz auch relativ rasch wieder. Eine medizinische Behandlung ist jedenfalls überflüssig. Menschen sind unterschiedlich oft betroffen. Präventiv hilft es nur, das Eis oder kalte Getränk eher langsam zu genießen. Ist das Kopfweh erstmal da, gibt es aber einen Trick: Indem man die Zunge an den Gaumen drückt, wärmt man diesen schneller wieder auf.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


27.07.2016

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