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5 Faktoren: Ist Popcorn gesund?

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Unter Kinofans ebenso umstritten wie unter Ernährungsexperten: Popcorn. (Brent Hofacker / Shutterstock.com)

Für viele ist es nur Fast Food, manche aber sehen darin einen kalorienarmen Snack. Wie gesund ist Popcorn wirklich?

Das freudige Aufplatzen des Popcorns in der Mikrowelle ist für viele Fans des beliebten Snacks ein Quell großer Vorfreude. Zurückzuführen ist das signifikante "Poppen" übrigens auf den Wasserdampf. Ein Korn enthält etwa 20 mg Wasser, welches in der Hitze schlagartig entweicht. Dadurch entsteht der berühmte Knall, und somit scheint eines der größten Rätsel der Kinokultur gelüftet.

Bleibt noch die andere wesentliche Frage rund um den beliebten Maissnack: Ist Popcorn eigentlich gesund? Das kommt auf den Blickwinkel sowie die Art der Zubereitung an. Wir stellen 5 Faktoren vor, die dabei entscheidend sind.

Gesunder Popcorn-Faktor 1: Im Kino eher ungesund

Beim Popcorn ist oft von einem äußerst kalorienarmen Snack die Rede und dementsprechend entspannt lässt es sich vor der Kinoleinwand knabbern. Doch obwohl die Überlegung prinzipiell stimmt, hat die Sache einen entscheidenden Haken. Im Kino zubereitetes Popcorn ist meistens sehr fettig und kann auch andere ungesunde Zusatzstoffe enthalten.

Gesunder Popcorn-Faktor 2: Selbst zubereitet statt Fertigpackung

Wer möglichst viel Kontrolle über die Knabbereien beim hauseigenen Filmabend haben möchte, sollte auf Fertig- oder Mikrowellenpackungen verzichten. Besser sind rohe Maiskörner, die nach den eigenen Vorstellungen verarbeitet werden können. Tatsächlich relativ gesund ist Popcorn, wenn man es mit einer geringen Menge an Pflanzenöl zubereitet und auf Butter verzichtet.

Gesunder Popcorn-Faktor 3: Gesünder als Chips & Co.

Wenn man beim Filmschauen unbedingt etwas zwischen den Zähnen braucht, ist Popcorn zumindest eher zu empfehlen als manch andere Snacks. Selbst mit etwas Butter ist der knackige Mais im Normalfall noch wesentlich kalorienärmer als fettige Erdnussflips oder Chips. Wenn schon nicht gesund, dann ist Popcorn zumindest gesünder als seine direkten Knabberei-Rivalen.

Gesunder Popcorn-Faktor 4: In der Milde liegt die Würze

Es erklärt sich im Prinzip von selbst, aber süßes Popcorn geht natürlich nicht als gesunder Snack durch. Ebenso verhält es sich, wenn man den Maissnack gerne sehr salzig genießt. Denn sowohl für Zucker, als auch für Salz gilt bekanntlich, dass man lieber nicht zu viel davon zu sich nehmen sollte.

Gesunder Popcorn-Faktor 5: Abnehmen mit Popcorn?

In gewissen Kreisen hat sich selbst zubereitetes Popcorn dank seiner geringen Kalorienanzahl als heißer Diät-Tipp etabliert. Sofern man sich an die wichtigsten Regeln hält – Stichworte Salz, Zucker und Fett – ist natürlich etwas Wahres dran. Eine Popcorn-Diät, die den Snack zum Hauptnahrungsmittel ernennt, sollte man dennoch lieber nicht ins Leben rufen. Nachhaltiges Abnehmen fußt auf einer langfristigen Ernährungsumstellung und regelmäßigem Sport.

Fazit: Mit möglichst wenig Fett, Salz und Zucker zubereitet, ist Popcorn eine gesündere Alternative zu anderen Knabberei-Klassikern wie beispielsweise Chips.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


09.04.2019

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