×

Gesündere Pommes entwickelt

Diesen Artikel mit Freunden teilen
Wer auf eine gesunde Ernährung achten möchte, sollte Pommes nicht allzu oft am Speiseplan stehen haben. (Pixabay.com)

Gegen Pommes spricht neben dem hohen Fettgehalt vor allem ein krebserregender Stoff. Forscher haben nun eine Alternative entwickelt, die zumindest ein bisschen gesünder ist als die bisherigen Varianten.

Was wäre ein Burger ohne Pommes? Diese Frage können viele Menschen nicht beantworten, auch zu anderen Speisen scheint das knusprige Kartoffel-Glück einfach dazu zu gehören. Aus gesundheitlicher Sicht ist von der fettigen Beilage eher abzuraten. Wissenschaftler beglücken Fritten-Fans jetzt allerdings mit einer erfreulichen Nachricht.

Acrylamid verhindern

An einer US-amerikanischen Universität haben Forscher "gesunde" Pommes entwickelt. Dabei lag der Fokus vor allem auf der Vermeidung von Acrylamid. Dieser krebserregende Stoff entsteht bei starker Erhitzung von Kohlenhydraten. Anstatt wie bislang auf eine Reduktion der Back- oder Frittiertemperatur zu setzen, haben die Wissenschafter nun erforscht, bei welchen Kartoffelsorten weniger Acrylamid entsteht. Unter 150 getesteten Sorten wurden 38 identifiziert, die sich als gesünder als die anderen herausstellten.

Gesunde Sorten züchten

Immerhin 2 davon erfüllen auch die Anforderungen der Lebensmittelindustrie. Hierfür müssen die Kartoffeln möglichst groß sein und einen hohen Stärkegehalt aufweisen. So blieben Payette Russet und Easton über, die Anbieter aus Sicht der Forscher bevorzugen sollten. Sie sehen diese Empfehlung aber lediglich als Zwischenschritt, mithilfe der gesammelten Erkenntnisse wollen sie noch gesündere Sorten züchten.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


07.12.2015
QUELLEN
"Acrylamide-Forming Potential and Agronomic Properties of Elite US Potato Germplasm from the National Fry Processing Trial" von Y. Wang et al. In: Crop Science Society of America, 2015. (07.12.2015)

Ihre Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Cookies auf dieser Website.


gesund.at verwendet Cookies, um Ihr Nutzungsverhalten automationsunterstützt zu analysieren und Ihnen personalisierte Werbung einzublenden, die Ihren ermittelten Interessen entspricht. Sie können hier alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen


oder weitere Informationen in unsere Cookie-Richtlinie einsehen und sich dann entscheiden. Die erteilte Zustimmung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen, lässt aber bereits auf Grund der erteilten Zustimmung erfolgte Verarbeitungen unberührt. minimed.at verwendet ebenso Cookies, um Ihnen die Nutzung von gesund.at zu ermöglichen und nutzerfreundlich zu gestalten und Zugriffe auf gesund.at zu analysieren. Diese Cookies können Sie hier abwählen.

Weitere Informationen zu den Cookies und den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten sowie zur Ausübung des Widerrufsrechtes finden Sie hier.