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Länger leben mit Nüssen

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Schon 30 Gramm Nüsse pro Woche - das entspricht einer Portion - reduzierten im Vergleich dazu das Sterbe-Risiko um ganze 15 %. (Pexels.com)

Nüsse sind sehr fetthaltig und kalorienreich, dennoch sollten Sie nicht auf sie verzichten: Denn Nüsse können Ihr Leben verlängern, wie aus einer Studie der Harvard Universität in Boston hervorgeht.

Die US-Forscher befragten rund 21.000 männliche Ärzte zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und verglichen die Angaben mit ihrem Gesundheitszustand. Das Ergebnis: Nuss-Esser, die etwa Walnüsse, Haselnüsse aber auch Mandeln und Erdnüsse bevorzugten, waren klar im Vorteil. Sie durften sich über ein fitteres Herz und einen gewissen Diabetes-Schutz freuen. Den Gefäßen zuliebe sind Nüsse in der Mediterranen Diät deshalb fixer Bestandteil. Obwohl sie sehr "kaloriendicht" sind, scheinen Nüsse zudem vor Übergewicht zu schützen: Nuss-Liebhaber legen weniger Gewicht zu. Der Grund: Nüsse haben Antioxidantien, gesunde Fette und Ballaststoffe. Sie machen lange satt und versorgen die Körperzellen mit vielem, was sie brauchen.

Wie wirken Nüsse auf die Lebenserwartung?

Für die Harvard-Studie wurden Ärzte herangezogen, die niemals oder maximal einmal pro Monate Nüsse aßen. Schon 30 Gramm Nüsse pro Woche - das entspricht einer Portion - reduzierten im Vergleich dazu das Sterbe-Risiko um ganze 15 %. Bei 5 Nuss-Portionen pro Woche sank die Sterblichkeit um rund 26 % im Vergleich zu Nuss-Schmähern. Größere Nuss-Portionen auf einmal sind dahingegen nicht unbedingt besser. Der optimale Nusskonsum scheint bei 30 Gramm Nüssen - 5 Mal pro Woche - zu liegen.

Alle Nüsse wirken gut

Übrigens: Für die amerikanische Studie wurden nicht nur klassische Baum-Nüsse verwendet, sondern alles, was allgemeinhin als "Nuss" bekannt ist. Demnach haben auch Nüsse, die eigentlich gar keine sind, wie Mandeln oder Erdnüsse, einen gesundheitsfördernden Effekt. Manche Nüsse haben eine höhere Nährstoffdichte oder eine andere Kombination an positiven Inhaltsstoffen, sie dürften aber alle das Herz schützen. Um möglichst gut von ihrer Wirkung zu profitieren, hilft Abwechslung bei der Sorten-Auswahl.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


20.02.2015

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